Aug 29 2015

Gänsemarsch

In single file“ (Englisch), „En file indienne“ (Französisch), „Achter elkaar“ (Niederländisch) oder „単一のファイルに“ (Japanisch; Was die wenigsten so lessen können) und last but not least „Unuope“ (Esperanto; Was wiederum kein Mensch spricht! Eine gescheiterte Kunstsprache im Gegensatz zu „Klingonisch“ und „Elbisch„, was auch ziemlich verrückt ist, aber das wird wirklich von einer Menge Fans und Fansinnen gesprochen und geschrieben!)…Ich hätte eine entsprechende Kombination aus „Gans“ und „Marsch“ in einer der Sprache erwartet…Nix da…Gib et nit!

GänsemarschDiesen Ausdruck scheint nur die deutsche Sprache hervor gebracht zu haben (Ok, ich hab‘ nach der 4. Sprache aufgehört zu suchen 😉 , aber mein Bauchgefühl gibt „Grünes Licht“).

Wenn man „Gänsemarsch“ in einer groben Übersetzung einem Amerikaner als „Goose March“ um die Ohren haut, wird der wohl nur mit dem Kopf schütteln…Obwohl…die Amies & Britts haben deutsche Begriffe in ihre Sprache integriert wie z.B. „Kindergarden“ (Bestes Denglish…Oder?), „Rucksack„, „Blitzkrieg“ (Schneller Angriff im American Football) und hier kommt mein absoluter Favorit „Schlepping“ (Ja wirklich, wie in „Zeug schleppen“). Mit der „richtigen“ amerikanischen oder englischen Aussprache hat das einen gewissen Charme…Das ist aber wirklich nur eine kleine Auswahl. Schaut mal auf Wikipedia nach und ihr werdet von den Socken sein! Unmengen gibt es davon…

Ok, das war schon mal extrem lehrreich und wahnsinnig spannend…:-) , aber was will uns das Bild mitteilen? „Alt (Tor) trifft auf Neu (Skyline) und verwehrt den Einlass“, oder „Sollten Gänse wieder als lebende Alarmanlagen eingesetzt werden?“…Das soll jeder selbst entscheiden. Mir hat die „Photoshop® Bastelei“ einfach Spass gemacht und das kam dabei heraus. Wer einen tieferen Sinn findet, schreibt mir bitte eine Email 😉

Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.“ Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799; Schriftsteller und erster deutsche Professor für Experimentalphysik)


Aug 23 2015

Manhattanization

Zum Zeitpunkt der Aufnahme  kannte ich diesen Begriff noch nicht. Es lag’ einfach nur ein interessantes Motiv vor mir. Klick und weiter geht’s…So ist Urlaub halt. Aber wieder daheim angekommen, sah’ ich es mit anderen Augen.


ManhattanizationEs zeigt genau das, was in San Francisco und vielen anderen Großstädten der USA passiert und wird in Wikipedia als das „…rasante vertikale urbane Wachstum eines Stadtkerns…“ bezeichnet.

Ich hätte das Bild auch „Tsunami der Wolkenkratzer“ nennen können. Eine übermächtige Welle  aus Beton, Stahl und Glas scheint jeden Augenblick alle noch verbleibenden gemütlichen 3-4 stöckige Häuschen, welche meiner Meinung nach ein großen Teil des Urbanen Charmes von San Francisco ausmachen, unter sich begraben zu wollen.

I miss old San Francisco“ Unbekannter Bewohner von San Francisco (Graffiti auf Beton)


Aug 22 2015

USP Operating Theatre

Im Deutschen kannte ich nur die beiden Bezeichnungen, „Operationssaal“ oder die Kurzform „OP„. Im englischen findet man aber neben dem eher langweiligen „Operating Room“ auch den Begriff „Operating Theatre“. Ein Theater, in dem Operationen als Attraktion dargeboten werden? Projekt 20150711 Alcatraz 05Bonsoir, Mesdames et Messieurs ! Wir freuen uns Ihnen ce soir präsentieren zu können: Dr. Feelgood und seine Laparoskopische Nierenteilresektion und als Hauptattraktion eine offene Gelenkoperation des Dr. Scalpellus…“. Auch der Begriff „Operating Suite“ regte meinen schwarzen Humor an: „Ach, sagen Sie Concierge, wo kann ich Mr. Smith finden? Er soll in eine Ihrer vortrefflichen Suiten logieren…“. Das war zu albern :-) ?  Na dann widmen wir uns mal der ernsteren Seite der Geschichte :-( …Eine kleine Recherche in Wikipedia brachte folgendes zu Tage:

Der älteste Operationssaal Englands kann im Museum des St Thomas Hostpital in London besichtigt werden. Das Ding sieht wirklich mehr wie ein Theater als ein OP aus. Gebaut 1822, als nicht nur die moderne Anästhesie noch nicht erfunden war, sondern Fachleute den Operationsschmerz sogar als „unabdingbar für die Heilung“ ansahen…Hilfe!!!. Einige Ärzte bezeichneten es darüber hinaus für unethisch an „Kadavern“, also betäubten Menschen, welche keine Regung zeigen, zu operieren…Aus heutiger Sicht einfach unvorstellbar, war aber damals Teil der „Fachmeinung

Vor 1846/1847, der Einführung des Äther, waren in grossen Mengen oral verabreichter Alkohol (Gin, Whisky, Brandy etc.), ein zum inhalieren auf Mund Nase gedrückter Schwamm, getränkt mit Pflanzenextrakten (z.B. Mohn, Alraunen, Bilsenkraut etc.) und eine „zügige“ OP-Technik (mit einem Haufen kräftiger Pfleger, welchen den total besoffenen,  sich in Agonie herum wälzenden, zu gedröhnten Patienten während des Eingriffs auf dem Tisch pressten) die einzigen Methoden, den Operationsschmerz zu begrenzen und die OP überhaupt erst möglich zu machen. Wenn man sich das so vorstellt, sieht man „Wunderheilungen“ aus dieser Zeit mit anderen Augen: „Ich bin geheilt Herr Doktor…Sie können die OP absagen“ 😉 Klar, die Aussicht auf so eine Horrorshow, beschleunigt die Selbstheilung enorm…

Neben dem hohen Infektionsrisiko (die Chirurgen dieser Zeitepoche wuschen  sich die Hände nach der OP, lediglich um das Blut loszuwerden) starben viele der Patienten noch auf dem OP-Tisch aufgrund der enormen Schmerzen (Herzinfarkt, Atemstillstand, Schock…such‘ dir was aus).

 

Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread“ aus einer walisischen Zeitschrift von 1866



Aug 16 2015

Vordertür – Hintertür

Früher, „In einem meiner vorigen Leben“  (So kommt es mir jetzt jedenfalls vor), lernte ich den ein oder anderen selbsternannten „Booker“, „Manager“ oder sich schlicht als  „Agent“ titulierenden Wichtigtuer kennen, welcher sich nach einigen erschnorrten Kölsch damit brüstete:

„...Hey, ich sach et dir! Wenn ich zur Vordertür rausfliegen schleiche ich zur Hintertür wieder in den Laden rein und mach den Gig  für euch klar…Eehrlisch…!„.

Front DoorBack DoorNach dem 10ten Kölsch, wurd‘ aus dem Gig (Auftritt) ein Plattenvertrag, nach dem 15ten Kölsch kam noch eine dicke Promotour mit Nightliner dazu und nach dem 20ten, kurz bevor er sich die ganzen Gerstenkaltschalen auf der örtlichen, im Keller gelegen Porzellanausstellung nochmal durch den Kopf gehen ließ, ein „3-Alben-Majorlabel-Vertrag“ mit garantiert enormen Vorschuss….Laaber, Laaber, Rülps und „Bäuerchen“ in’s „Schüsselchen“…Ende Gelände, jedenfalls für diesen Abend.

Traf‘ man den Typen dann ein paar Tage später wieder, was sich leider nicht immer vermeiden ließ, kannte er einen zwar nicht mehr, aber nach nur 5 Kölsch und der unausweichlichen Frage, ob man zufällig Musiker sei und was so bei einem „abgeht„, ging die ganze Geschichte wieder von vorne los (s.o.)…

Mit deinen Sprüchen ohne Ende, tapezier‘ ich in meinem Klo die Wände“ Frei nach einem kölschen „Krätzchen„.

Die Vordertür sieht ja noch ganz nett aus, wobei das Schild „Please do not Disturb“ einem doch zu denken gibt, ob man hier willkommen ist. Schleicht man jedoch zur Hintertür
, trifft man auf ein schweigsames Wesen an, welches einem ohne Worte zu verstehen gibt:“Versuche es nur…Wenn du unbedingt willst!

Hat auch was, den jetzt ist man sicher, hier nichts zu suchen zu haben…;-) und zieht seiner Wege, auf zu neuen Abenteuern und Blogposts :-)

Wer eine Hintertür in sein Leben einbaut, gebraucht sie eines Tages als Hauptportal“ (Hans Arndt; 1909-1995 Deutsche Schriftsteller)

 


Aug 15 2015

Rolltreppe

Dadaaaa!…Ein Rolltreppen-Duo in Schwarz-Weiss. Eines der klassischen Motive, welches in keinem Portfolio fehlen darf…OK, das sagen die einen!

Für die anderen ist es ein bereits vor mehr als einem Jahrhundert, also witzigerweise bereits  kurz nach seiner öffentlichen Präsentation und Inbetriebnahme (1895 im Vergnügungspark Conny Island), zu Tode geprügeltes Motiv, welches zum Wohle der Volksgesundheit aus den Galerien und Köpfe der Menschen endgültig und für alle Zeit entfernt werden sollte! Rolltreppe

Und was mach‘ ich? Ich seh‘ die Treppe, verlieb‘ mich in die Linien und Perspektive, denke schon im Voraus in Schwarz-Weiss und kann gar nicht  abwarten, das Bild Zuhause in Lightroom® zu „entwickeln“, in Photoshop® zu retuschieren und schließlich mit Hilfe von SilverEfexPro® in SW zu veredeln. Ooooooh Rolltrepp’…Je t’aime :-)

Rolltreppen, Türen und Stadt-Architektur im Besonderen werden für mich persönlich niemals langweilige und abgehalfterte Motive sein…Es wird nur immer schwerer den wachsenden eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, aber daran wächst man und findet seinen eigenen Stil (Was auch immer „Eigener Stil“ für den einzelnen darstellt…OK, ich hab‘ da etwas geschwafelt 😉 ).

Also, keine Angst vor klassischen Motiven! Angst, Panik und spontane Übelkeit sollte man hingegen verspüren, wenn man sich selbst dabei ertappt, es allen Recht machen zu wollen, um möglichst viel Bestätigung und Lob der Community einzuheimsen. „Voted„, „Likes“ und „Awesome Shot!“ halten nur kurz vor und man braucht in immer kürzeren Abständen einen Schuss „Liebe und Anerkennung“ aus dem Netz…Lob als Droge!

Wehe mir, wenn alle Menschen mich loben!“ George Bernard Shaw (1856-1950), Schriftsteller


Aug 9 2015

Alcatraz lebt!

Alcatraz hat viele Namen: z.B. „Isla de Alcatraces„…Nein, Stop! So hat der spanische Forscher „Juan Manuel de Ayala  die ebenfalls in der Bucht von San Francisco gelegen „Yerba Buena Island “ getauft. Warum? Na, wegen der auf dieser Insel im Überfluss vorkommenden Vögel…“. Pelikane sollen gemeint worden sein. „Alcatraces“ steht im heutigen Spanish allerdings für Tölpel. Na ja, ob die Insel nach dem Toilettengang von ein paar tausend dieser großen Vögel (Große Vögel = Großes Guano!) noch so „buena“ war, wage ich zu bezweifeln :-) Egal ihm hat die Insel und deren tierische Population gefallen, Guano hin -Guano her! Beide Inseln liegen in der Bucht von San Francisco. Die eine kennt keine Sau – Die andere erbte 1826 den Namen „Alcatrazes Island„.
Alcatraz lebt!An der Stelle etwas für Klugscheißer und Wikipedia-Liebhaber wie mich: Das Wort „Alcatraz, stammt aus dem arabischen und steht für eine Art Pelikan…Und Zack wird ein Schuh aus der Namensgebung…Mauren bzw. Araber besetzen Spanien, hinterlassen Teile ihrer Sprache, Spanier fahren später über den Ozean und Schwupps wird aus „Alcatraces“ , „Alcatrazesund schließlichAlcatraz.

1933 erfolgte der Umbau zum „Knast der Knäste“ ….“ THE ROCK“ bekannt aus Film, Funk und Fernsehen!. Die Kundschaft dieses Etablissements hörte jede Nacht den Partylärm aus den nur 2,2 km entfernten Strassen und Bordellen des Rotlichtviertels San Franciscos, während sie in Ihren 2 X 3 Meter Zellen unter Tränen von den vergangen, „glorreichen Tagen als Superschurken“ nur noch träumen konnten.

Einer der Kunden war von 1934-1939 Al Capone, nachdem er aus  diversen anderen Haftanstalten rausgeflogen war, da er einfach nicht aufhören konnte, aus seiner jewiligen Zelle heraus seine blutigen Geschäfte weiter zu führen. Dieser syphilitische (er hat sich vermutlich bereits ca. 1928 bei einer Prostituierten angesteckt), völlig durch geknallte Psychopath, hatte insgesamt  11 Jahre abzusitzen. Nicht weil er etliche Menschen umgebracht oder deren vorzeitiges Ende in Auftrag gegeben hatte…Nein…Wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche! Daher gab es auch kein mehrfaches Lebenslänglich für ihn, sondern lediglich 11 Jahre Knast und eine knackige Geldstrafe, welche er aber aus seiner Portokasse zahlte. Trotzdem ihm die Syphilis langsam aber sich ins Hirn kroch, konnte er sich, abgesehen von einigen unkontrollierten Gewaltausbrüche gegen seine Zellengenossen – Welche die Wärter vermutlich eher unterhaltsam als störend empfanden – soweit zusammen nehmen, so dass er bereits am 6. Januar 1939, vorzeitig wegen guter Führung, entlassen wurde. Seine Zeiten als der „Big Boss“ waren vorbei, alles hatte sich verändert, andere hatten in seiner Abwesenheit sein Erbe angetreten und nun das Sagen in der Unterwelt! So wurde er  „Privatier“ und starb 8 Jahre später im Familienanwesen im sonnigen Florida nicht an Syphilis (oder passend für einen Gangster seines Kalibers im Kugelhagel) sondern an einer simplen Lungenentzündung.

„The Rock“ wurde offiziell am 21. März 1963 von dem damaligen Präsidenten J.F. Kennedy geschlossen, aber in einer Vollmondnacht konnte ich dieses Beweisfoto (natürlich unter Einsatz meines Lebens!), machen:

Alcatraz Lebt!


Aug 8 2015

Golden Gate Bridge

Urlaub mit Frau (aka „Alphaweibchen“) und Kamera ist, nach 15 jähriger Langzeitstudie, ein Ding der (Fast-)Unmöglichkeit.

Man(n) hat sich gerade in ein Motiv „verbissen“, das Licht stimmt, die Bildkomposition ist ein Traum (Auf jedenfall in der eigenen Fantasie -Ego sei Dank;-) ), nuuuur noch 10 weitere Belichtungs- und Tiefenschärfevarationen, da wird Frau doch aus „heiterem Himmel“ ungeduldig:“ Kommst du jetzt…?“. Man(n) schaut auf die Uhr, stellt fest, dass das geliebte Eheweib sage und schreibe 30 Minuten geduldig, ohne zu murren gewartet hat, aber jetzt recht zügig,  jeglichen „Respekt & Toleranz“ vor der Kunst des Göttergaten verliert…Wer will es ihr verübeln?


Golden Gate BridgeNa ICH zum Beispiel!!
. … Das heißt, nur für den Bruchteil einer Sekunde, bevor meine normale Gehirnaktivität inkl. schlechtem Gewissen einsetzt, ich ihr innerlich Recht gebe und hektisch die schlechte Laune meiner Augenweide wieder auf ein für beide erträgliches Maß versuche zu heben: „Ach Schatz, schau mal da ist ja Macys…Da wollte ich schon immer mal mit dir durch die Gänge schlendern“ – Ok…Das ist zu 80% gelogen…Aber zu 100% erfolgreich…Fast immer ;-). Sie weiss es, dass ich es weiss, dass Sie es ….usw.

Wie in allem ist „Prävention“ die beste Lösung gegen Frust und Ehestreit:

1. 80% Aufmerksamkeit der geehrten Gattin schenken
2. 10% der Motivsuche
3. 5% sich (möglichst) nicht überfahren lassen
4. 5% Bildausschnitt wählen, Tiefenschärfe wählen, fokussieren und Auslösen

Ach ja, gut zu Fuss zu sein hilft auch, da man(n) ständig wie ein Hund am Strand hin und her rennt: Mal hinter dem Stöckchen…äääh… zum Motiv voraus, um mehr Zeit mit einem Motiv verbringen zu können, oder der Frau seiner Träume hinterher, weil man(n) mal wieder zu lange an einem Motiv verbracht hat (s. Anfang des Artikels) und die Dame des Herzens bereits einen Block Vorsprung hat.

Das Bild habe ich auf einer Hafenrundfahrt geschossen. Anvisieren mit 50mm Festbrennweite, warten und kurz vor dem „perfekten“ Bildauschnitt den Auslöser gedrückt halten (Brrrrrrrrt…Zack, 5-10 Bilder im Kasten). Danach, zuhause den perfekten Shot aussuchen(oder alles Löschen-Weil Schrott :-( ), noch 1-2 Stunden Lightroom® und Photoshop®..Voila: Klasse Urlaubserinnerung…ohne Beziehungsfrust 😉

Ja, der vermählte „Künstler“ hat es nicht leicht :-)


Aug 2 2015

SF Japanese Tea Garden

Mitten im San Francisco Golden Gate Park findet man den Japanese Tea Garden. Japanese Tea GardenDer existiert dort schon seit 1894 und hat einige turbulente Episoden (s. Wikipedia US) hinter sich. Für mein Alphaweibchen und mich war das der absolute Höhepunkt unseres Ausflugs. Mit dem Linien-Bus, raus aus dem Touristentrubel an der Fisherman’s Warf, rein in die Ruhe des Golden Gate Parks und zur Abrundung einen exzellenten Sencha mit japanischen Leckereien im stilvollen Tee-Haus, inkl. Blick auf einem der wunderschönen Teiche des Garten…Einfach grossartig. Wir waren Mitte März dort. Kann sein, dass sich das in den Sommermonaten etwas anders darstellt (evtl. mehr „Volk“ unterwegs), aber deshalb fährt man ja ausserhalb der Hochsaison in eine Stadt wie San Francisco.

Trotz der tollen Farben der Kirschblüten, Büsche, Brücken, Pagoden und Teiche inkl. Kois, entschied ich mich für diese „Hinterhof-Scene“ und Schwarz-Weiß. Hm…Das als Print auf Leinwand sieht bestimmt klasse aus..Na , mal sehen.

Ok, das war der seriöseste Kommentar, den ich je geschrieben hab‘ :-) Lieg’s am Wetter, an Schwarz-Weiß, der Mondphase…Ich hab‘ keine Ahnung, was da in mich gefahren ist 😉

 


Jan 11 2015

Erleuchtung? … Ne, echt jetzt?

Mipa-San und Apim-San. Dahrma-Zwillings-Brüder auf der Suche nach Frieden, Erleuchtung und einem blitzblanken Zendo.

Erleuchtung

Tonnenweise Bücher über Samadhi, Sabi, Wabi und Putztechniken der höchsten Stufe haben die  beide regelrecht verschlungen und unzählige Zafus durchgesessen. Nachdem die beiden jeden Roshi  auf diesem Planeten mit ihren Fragen über Satori, den Sinn des Lebens und der Antwort „42“ in den Wahnsinn getrieben hatten, haben diese Typen durch einen unglaublichen Zufall (der so unglaublich ist, das ich erst gar nicht versuche  werde, hier davon zu berichten) ein kleines Bergkloster anvertraut bekommen und glaubten sich am Ziel Ihrer Wünsche…“Instand-Erleuchtung“ auf dem Dach der Welt…OK, der eine lebt jetzt seinen Putzfimmel komplett aus und der andere hat seine täglichen Satori-Momente, wobei das regelmäßige Auftreten dieses scheinbar unerreichbaren Zustands der Klarheit und des Verstehens der Sache etwas den Reiz nimmt…That’s Life


Jun 7 2014

Goldesel…das war gestern!

Schlagzeilen aus dem Sagen- und Märchenreich:

„Inflation macht auch vor uns nicht halt!“

„Abwertung der Golddublone!“

„Goldesel-Zucht vor dem Aus!“

„Sind vier Mägen besser als einer?“

„Untergang oder Neuanfang?“

„Neuer Durchbruch…Strenge Sake & Whiskey Diät bringt die Rettung!“

Verwirrung und Panik herrschen im Reich der sich selber deckenden Tische, Kinder verspeisender Hexen, Schlagstöcke aus dem Rucksack und Wundern aller Art! Der Wertverfall der Dubblone unterstützt den Ruf, um nicht zu sagen das Flehen nach Innovation und Wiederherstellung von Reichtum und Wohlstand in der parallelen Dimension.

Um ein Haar wäre Fantasien nicht mehr liquide gewesen und hätte den Bankrott ausrufen müssen, wäre da nicht ein unerschrockenes Forscherteam des renommierten Gebrüder-Grimm-Instituts gewesen, welches die Goldproduktion zu neuen Höchstwerte aufsteigen ließ:

„Kuh statt Esel“

„Sake & Whiskey statt schnödem Stroh“

„Goldbarren statt läppischer Münzen“

Rettung in letzter Sekunde…Die Goldkuh!

„Gold und Silber lieb ich sehr, kann’s auch gut gebrauchen, hätt‘ ich doch ein ganzes Meer, mich darin zu tauchen! Braucht ja nicht geprägt zu sein…“ (Vereins-und Taschenliederbuch 1865)

Goldesel war gestern