Apr 6 2013

Spiel einfach weiter…

egal wie abgedreht und surreal die Welt um dich herum ist, wird oder vielleicht schon immer gewesen ist…Immer weiter üben, spielen und niemals den Hunger nach neuem und den Spaß an der Musik / Kunst verlieren 😀 !

ChapmanStick01

 

Das war der Gedanke bei diesem Bild, macht aber nicht so viel her, wie das folgende „Pseudo Freud Geschwafel“. Aber zuvor schnell das „Psycho- und Kunstanalyse  für Dummies“ Buch aufgeschlagen und munter drauf los interpretiert 🙄

DISCLAIMER: Wer die folgenden Zeilen toternst nimmt und ohne jeden Sinn für Satirik & Humor sich einverleibt und dabei keine einzige Miene verzieht, ist erstens selber schuld und sollte zweitens zeitnah eine Gesprächstherapie bei dem Menschen seines/ihres Vertrauen anstreben 😆

Was bekommen wir hier zu sehen? Ein eitler Pfau besucht seine Roboter-Geliebte und ein putziges Erdmänchen schaut einem Typen zu, wie er ein ziemlich seltsames Instrument spielt…was wollte uns der Künstler verschweigen:

– Der Chapman Stick® (so heißt das Instrument übrigens) ist eindeutig phallisch…Oh, das fängt schon mal gut an. Phallisch ist  immer, d.h. für einige erst nachdem sie ein Wörterbuch gequält haben, ein „Brüller“ und bei Jung und nicht mehr so Jung immer noch sehr beliebt. Die perfekte Synthese zwischen „Erotik & Wissenschaft“ und darüber hinaus klingt Phallus nicht so „schmuuuuutzig“ 👿  wie einige anderen Bezeichnungen für dieses Teil der männlichen Anatomie 🙂 Und dann schwingt immer der Begriff „Pe…Neid“ mit…Ach Herrlich, aber weiter im Text…

– Der Pfau besucht in seinem besten Federanzug, seine bisweilen etwas kaltherzig und mechanische Geliebte. Er wirft kurz vor der Haustür noch einen gelangweilten Blick auf den Stickspieler im Hof…tja…ääääh…Ah jetzt hab‘ ich es: Eindeutig, Neid! Der Musiker empfindet Neid gegenüber seinen männlichen Mitbewerbern um die Gunst der Damen aus Nirostastahl®, und fühlt sich denen seit frühester Kindheit unterlegen. Der Pfau oben auf der Treppe des Lebens und der Musiker (Ab hier betiteln  wir die „arme Wurst“ als Patient) unten im Hof, Unterste Etage…Am Ende, Ganz unten…“Ende Gelände“ :-(. Er, der Patient, ist neidisch auf den Status und die dazu gehörenden Symbole (Extravagantes Federkleid, lange Feder(n) am Hinterteil, die man auf beeindruckende Weise aufrichten kann… etc.) und bringt dies in Form seines aggressiven „Underdressings“ mittels Rollkragen, Jeans und Turnschuhe und seiner herausfordernden Versunkenheit in der Musik und dem Spiel zum Ausdruck. Quasi das „Steve Jobs Memorial (Kampf)Outfit“…Ja ich weiss, Rollkragen ist kein Turtleneck…Aber wer will da so kleinlich sein :-). Klasse! Weg von der schnöden phallischen Erotik und mittels einem gewagten Kopfsprung mitten rein in das sozialkritische Flachwasser…Boing und Schädelbruch…Herrlich…und weiter geht’s auf unserer schwindelerregenden Achterbahnfahrt der Gehirnpupsakrobatik 😉 Es wird noch schlimmer 😈

– Was jetzt? Noch nicht drauf gekommen? Ist doch klar: Frauen haben für den Patienten einen Panzer aus Stahl, um ihr verletzliches Innerstes zu schützen und abzuschirmen…Nur durch die Augen, kann mann die Glut im Inneren der Damen erahnen. Mechanisch und abwartend lauern sie im Hintergrund und ziehen den Typen mit dem bunten Federanzug vor…Ah, wir kommen der Sache näher…Quasi dem Kern bzw. Inhalt der Dose (evtl. Wortspiele sind unbeabsichtigt und reflektieren nur die schmutzige Fantasie des Lesers). Weibliche Roboter…hm…mal was anderes und seit Metropolis®  nicht also oft anzutreffen in Kunst, Film und Stamtischrunden 😉 Legt eine Roboter-Dame Eier? Na, ja ich hab‘ den Pfau ins Spiel gebracht, also gehen wir mal im Zusammenhang evtl. Paarung von Pfau und  seiner Robotlady davon aus…Vieleicht legt sie ja dann Eierhandgranaten 😆 Na, war das ein Brüller? Ein Schenckelklopfer par excelence? Dieser billige Scherz inkl. unterirdischem Wortspiel seih mir verziehen. Ich bin mit Musik ist Trumpf, Der Blaue Bock und anderen TV-Shows der 70ziger und 80ziger  aufgewachsen…Das hinterlässt tiefe seelische Narben 😆 Aber keine Angst, das wird bestimmt noch schlimmer :mrgreen:  Stop, ich verzettle mich. Weiter geht’s zum vierten Teil und grandiosen Abschluss der „Bild-Analyse“.

– Wenden wir nunmehr unsere Aufmerksamkeit auf das putzige, neugierige und aufmerksame Publikum in Form eines einzigen Erdmännchen! Klar wie Kloßbrühe: Alleine der Größenunterschied zwischen Stickspieler und Publikum sagt doch schon alles 🙄 Der Patient (Musiker, Künstler etc.) fühlt sich seinem Publikum maßlos überlegen 😈 und kompensiert mit dieser Darstellung seiner selbst, seine tief empfundene Unterlegenheit gegenüber dem Pfau und seiner Geliebten, indem er das Publikum auf ein einziges, winziges, nervös piepsendes Erdmännchen reduziert, was mit unproportional großen Augen verzückt seinem Gedudel lauscht…Alleine schon die Positionierung im Mittelpunkt des Composings, Dead Center wie die Amerikanische Fachpresse dazu sagt ;-), bestätigt die egozentrische Grundhaltung des Patienten… 😆

Tja…Dann ist ja alles klar…Oder doch nicht?…Ach, wenn das alles so einfach wäre 😕

Waaaas? Ihr haltet das vorangegangen Geschreibsel für übertrieben? So was gib’s nicht? Dann schaut doch mal Freitag-Abends zur Prime Time in ein paar der  „Dummschwätzer-Talkshows“ rein. Jeder Promi, der es gerade nötig hat, Werbung für sich zu machen, wird dort eingeladen und gibt vor der versammelten TV-Nation, egal ob er oder sie Ahnung vom Thema der Sendung (z.B. „Naher Osten: Gibt es noch ein Chance für den Frieden?“ oder „Hat Aids die Gesellschaft verändert?“ etc.) hat oder nicht, sein oder ihr halb gares, emotional geladenes Pseudowissen inkl. Analysen der Situation in Kunst & Kultur und natürlich dem Weltfrieden zum Besten. Weltpolitik, Kunst, die eigene Kindheit, Gerüchte oder der nächste eigene Film /CD/Buch…You name it, werden hier auf  verblüffend hirnerweichende Weise eingebracht, simplifiziert, von den anderen Gesprächsteilnehmern und den Moderatoren kritisch analysiert, in einem Pott geworfen und mit dem Stimmungsmache-Löffel umgerührt…Hilfeeeee 😕

Noch besser sind Sorgentelefone, welche inkl. menschgewordenen Pyscho-Soziologen-Anrufbeantworter ihren Weg ins Fernsehen zu nachtschlafender Zeit gefunden haben…Egal, wenn die Masse daran Spaß hat…Prima, setzt euch davor….„Jeder wie er mag'“, so lange er/sie dem anderen nicht „weh“ tut…Peace 😛

 

PS.: Mehr zu dem Chapman Stick® findet ihr u.a. auf der Firmenwebsite  des Erfinders und Herstellers, Emmett Chapman und natürlich auf YouTube®. Ihr müsst unbedingt Bob Culbertson und Greg Howard in Aktion sehen!


Apr 1 2013

Hexenmix®

Du bist beim Hexenexamen durchgefallen wegen schlechter Noten im Bereich Tränke und Gifte? Dir brennt selbst simpler Molchsud im Kessel an? Kein Problem…Der Hexenmix® schafft zukünftig Abhilfe: Er misst alle Zutaten, rührt, hackt und erhitzt alles mit genau der richtigen Temperatur und für den exakt bemessenen Zeitraum.
Teufelswerk
Der Hexenmix® aus dem Hause Teufelswerk® macht waaaaahnsinnig Spaß…Wie man unschwer an dem ziemlich „durchgeknallten“ Blick meiner Frau erkennen kann 😉

Oh mein Satan! Wie konnte es nur dazu kommen 👿 ????????

Mein vielgeliebtes (Ehe)Weib beobachtet, mal mehr und mal weniger skeptisch :-), was ich so in Sachen Photoshop® an meinem iMac® und Cintiq® „treibe“. Eines Tages fragte Sie mich: „Warum machst du nicht mal ein Composing mit mir?“ Meine ehrliche Antwort kam prompt: „Weil du nie wolltest…“. Nach einem relativ kurzen Geplänkel (Hab‘ ich nie gesagt…Doch hast du…Quatsch, ich fand‘ die Idee schon immer toll…bla, bla usw.) kam die typisch weibliche Antwort:“Egal, was ich damals nicht wollte, oder gesagt habe…Jetzt will ich 😮  Morgen wird  fotografiert und anchließend Photoshop® zum qualmen gebracht! Und trödle nicht rum, nächstes Wochenende will ich das fertige Composing auf meiner Website veröffentlichen 😉 Zack, Zack und ab dafür 😈 .

Prima, was soll’s den werden, frag‘ ich mein Alphaweib(chen)? Tja, Öh…na irgendwas abgedrehtes…So halt…Ach‘ lass dir einfach was einfallen!

Kaum waren diese Worte verklungen, setzten sich meine kreative grauen Zellen in Aktion: Mein Frau hat viele Talente und Leidenschaften…Kochen gehört weder zu der einen, noch zu der anderen Kategorie :lol:. Versetzt euch zurück in eure Schulzeit, genauer gesagt in einer der Chemie-Stunden, in denen ihr den Auftrag bekamt, selbst ein Experiment durchzuführen, z.B. Seife kochen. Alle Zutaten in den Topf, rühren und (bevor der Lehrer rettend eingreifen konnte) die ganze Pampe mit fasziniert verklärten Blick anbrennen lassen…“Tschuldigung Herr Lehrer, das Blubbern sah‘ sooo interessant aus, ich konnte nicht aufhören zu rühren und zuzugucken…“ 😀 .

Ein kleines Beispiel aus unseren gemeinsamen Vergangenheit: Was z.B. Rührei werden soll, wird unter Ihren Händen und faszinierten Blicken zu einem Pfannkuchen, welche die Konsistenz von Teerpappe erreichen können und jederzeit als Ersatz für Schieferplatten im Bereich der Hausverkleidung herhalten können…Ok, Ok ;-), ganz so schlimm ist es nicht…Aber Übertreibung macht anschaulich! Sagt jedenfalls meine Frau, und die muss es wissen! 😆

Alles kein (Ehe)Problem, ich koche und sie wäscht, den Rest erledigen wir gemeinsam…Alles ist gut! Dann bereicherte der  Thermomix® unser alles andere als tristes Küchenleben 😛

Und das kam so: Eine Freundin schwärmte uns eines schönen Tages von einem neuen Wunderding der Küchentechnik vor. Dem Thermomix® aus dem Hause Vorwerk®. Im Zuge ihrer Beschreibung des Teils reihte sich Superlative an Superlative und die Augen meiner Frau fingen an zu leuchten (Hatte ich schon erwähnt, das ihr Kaufen Spaß macht?) Es gab‘ kein Halten mehr und Sie schleppte mich zu einer Vorstellung des Thermomix® durch einen Profi von Vorwerk® im privaten Kreis. Es schneidet, hakt, malt, wärmt und kocht temperatur- und zeitgenau. Und darüber hinaus hat diese „Krönung der Schöpfung“ 😉 eine eingebaute Waage, einen Dämpfeinsatz, einen s.g. Varomat® Dämfaufsatz und hätte es dazu noch Arme und Beine, würd‘ ich ihm meine Autoschlüssel in die Hand drücken und es einkaufen schicken 😆

Wenn man der Verkäuferin so zuhörte und zusah‘ (Man konnte auch selber Hand anlegen) hätte man den Eindruck bekommen können, das Ding macht alles selbst, alles gelingt und das altmodische Kochen am Herd ist längst passe und überflüssig…“Selbst berühmte Fernseh‘ Köche greifen darauf zurück“ :-o. „Reality Distorsion Field“ in voller Aktion :roll:.

Meine Frau kaufte, kochte und siegte! Hey, ich war wirklich von den Socken…Echt Lecker und wirklich „Küchenstümper“ sicher, so lange man sich haargenau an die speziell dafür geschrieben Rezepte hält, die es (Welch Wunder) auch bei Vorwerk® zu kaufen gibt (Ja, meine Frau kauft wirklich gerne 😉 ).

Also, kein Wunder, dass die Bildidee relativ schnell Formen annahm. Klar, der Hexenmix® von Teufelswerk® inkl. adäquater Einstellmöglichkeiten und höllisch guten Features war geboren. Na ja, und wo kochen Hexen? Natürlich auf dem Friedhof. Tierische Zuschauer sind bei mir Pflicht 😉 und es muss natürlich richtig was los sein in dem Topf.

Teufelswerk(Ausschnitt)

Diverse zum Thema passende Knopfbeschreibungen und Symbole, ein Kardiograph, Blut- und Dreck komplettieren die Maschine. Als Krönung dann noch dieser Gesichtsausdruck meiner Frau…Das hat Spaß gemacht!