Mai 25 2013

Häh…?

Oder WTF, wie der Amerikaner so schön sagt 😉 Ach, ihr kennt die Abkürzung nicht? WTF, will sagen „What the fu…“ so, der Rest fällt unter die Zensur 🙁

Ich bin, mal wieder, der „Hauptakteur“. Das hat nicht etwa etwas mit einem ausgeprägten Egotrip zu tun, sondern ist aus der „Not“ heraus geboren. Ok…Ehrlich gesagt, hab‘ ich einfach keine Lust, in das Buchen von Modells, Zeit und evtl. Geld zu investieren! Ich setze ich mich da lieber selber von Zeit zu Zeit in Szene, was mir auch richtig Spaß macht.

Wisst ihr, dass ist wie Grimassen vor dem Spiegel ausprobieren…Wie…Habt ihr noch nie gemacht?…Noch nicht mal als Kind? Schade, schade…Da entgeht euch was. Mach ich schon von Kindesbeinen an und da ich immer wieder feststellen muss, dass ich nicht so richtig erwachsen werde (Nur immer älter inkl. diverser damit einhergehenden körperlichen Erscheinungen), hab‘ ich noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei 😆 Tja, und wenn ich mir die Bilder von Matthias Schwaighofer und Pavel Kaplun anschaue, bin ich da in bester Gesellschaft. Die haben’s sogar geschafft, aus ihrer Mimik und den skurrilen Bilder, welche immer eine Geschichte erzählen, ein persönlichen Markenzeichen zu machen. Ich liebe diese Art von Humor einfach…Aber genug gefaselt hier das neuste Bild:

Häh?

 

Ich falle mit meinem Lieblingsinstrument, dem Chapman Grandstick®, (mal wieder) aus dem Rahmen und mir selber entgegen…“Peace…Bruder!

Am Rande: Warum finden es japanische Teenager übrigens so wahnsinnig Cooooool, das Peace-Zeichen auf jedem Schnappschuss zum besten zu geben? Ich hab‘ keine Ahnung! Die Hippie-Kultur der 60ziger bis 70ziger hat damit bestimmt nichts tun. Die geht diesen Extrem-Manga-Freaks bestimmt ziemlich am gestylten Hinterteil vorbei…Kommt mir jedenfalls so vor. Na,mal gut, dass ich kein Problem mit Vorurteilen habe 😳 Schäm dich, Michael! 🙄

Das international bekannte Peace-Handzeichen ist übrigens vorher als Victory-Zeichen berühmt geworden. Aber Vorsicht in England: Wenn man die Hand einmal um 180° dreht, also nicht die Handinnenseite, sondern die Handrückseite zum Gegenüber zeigt, bekommt es eine komplett andere Bedeutung…Aus Victory oder Peace wird dann ein sattes „Verpiss dich!“ Nett gesagt „Get Lost!“ oder etwas rüde „Fu…Off!“ Zack, wieder hat die Zensur zugeschlagen 🙂 und wir haben alle wieder was gelernt… 😆

Zurück zum Stick®: Bis heute wurden weltweit nur ca. 5.500 Chapman Sticks® in verschiedenster Ausführung gebaut und verkauft. Also wundert euch nicht, dass ihr so ein Teil noch nie gesehen habt, geschweige den auf einer Bühne oder CD in Aktion gehört habt. Obwohl, gehört habt ihr es bestimmt schon mal bei Peter Gabriel, Kajagoogoo etc. ohne es zu wissen…Hm…Das ist alles schon fast „antikes“ Zeug. Die Älteren (Jetzt fang ich auch schon so an 😆 ) unter euch, werden sich aber bestimmt erinnern. Bei Stick Enterprises Inc. findet ihr auch aktuellere Beispiele.

Das mit der Augenbraue hochziehen kann ich übrigens nur rechts und hab‘ es von Spock gelernt….ehrlich! Ich hab‘ die Original-Serie schon als Kind geliebt und wann immer ich die Möglichkeit dazu hatte, regelrecht verschlungen! Herrlich, dieses Abtauchen in ein andere Welt! Ich liebe aber auch deren Nachfolger (Next Generation, Voyager, Deep Space 9 usw.) trotz mehrmaligen Sehen, immer noch wie beim ersten mal. Aber, das ist ein Thema für ein weiteren Blog-Eintrag…

Bis dann, in dem Sinne: „Eine Person fertig zum Beamen…Energie!“ und ab auf die Couch, Stargate Universe® wartet auf mich 😉

 


Mai 12 2013

Duo

Tja, jetzt sind schon ein paar Jahre vergangen, seit dem ich aus dem „aktiven“ Musiker-Zirkus ausgestiegen bin und „nur“ noch in meinem Homestudio Musik mache. Nach ein paar Monaten kompletter Abstinenz vom Bass- und Stickspielen, fing‘ ich wieder an zu üben und fand‘ meine alte Begeisterung und Spaß an der Musik wieder. Dank‘ Aebersold Play-A-Longs, Logic und natürlich jeder Menge CD’s (alle in iTunes archiviert) wird mir beim Üben, Ausprobieren und Aufnehmen nie langweilig.

Aber iMac, Logic, iTunes, Garageband und Co. KG  alleine wurden mit der Zeit etwas eintönig 😉 und vorhersehbar. Also inserierte ich in diversen Musikzeitschriften und Foren im Internet und brauchte nicht lange zu warten. Darf ich vorstellen, mein Duo-Partner:

Duo

 

Ähnlichkeiten mit einem der (Neben)Darsteller aus dem Remake von Battlestar Galactica ist alles andere als zufällig. Nach Einstellung der Serie verfiel er in tiefe Depressionen und macht nun einen Selbstfindungsprozess durch. Er hofft eines seiner früheren Hobbys hilft ihm da weiter…Ich bin da ja skeptisch, wie man sieht, aber wer will einem Cylonen schon was abschlagen 🙂

Im Ernst: Ich bin gespannt, ob ich je wieder Lust auf eine Band bekomme. Ich glaub‘ eher nicht. Warum auch? Es war eine tolle, aufregende aber leider auch extrem nervige und frustrierende Zeit. Kommt mir heute vor wie ein ganz anderes Leben eines anderen Menschen, den ich mal kannte…Ich will nicht mehr zurück, das bin ich nicht mehr, wenn ihr versteht, was ich meine. Nie hatte ich in meinem Leben soviel Zeit wie jetzt, für meine „heimliche Liebe“, dem Jazz und dem Chapman Stick® (Das ist das „Ding“, was ich in den Händen habe). Regelmässiges Einkommen und keine Existensängste  steigern den Lebenskomfort übrigens auch ungemein 😉 Und Last but not Least, fand ich zurück zur Fotografie und heiratete die Liebe meines Lebens (nach 12 Jahren Training in Wilder Ehe :lol:; Und wild war es bisweilen 😉 )…All‘ das würde ich für nichts in der Welt mehr eintauschen.

 

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt

– Siddhartha Gautama aka Buddha


Mai 9 2013

L’art pour l’art – Kunst als Selbstzweck

Ein alter Schnappschuss von mir: Ich stand zufällig unter der Brücke (Das müsste übrigens in Vancouver / Canada gewesen sein), guckte nach oben, war begeistert und drücke ab…Abgesehen von der S/W-Nachbearbeitung, war’s das auch schon. Ein „Kunstwerk“ war geboren oder doch nicht?

Snapshots2005-2008_0542

Kunst liegt (wie auch Schönheit, Geschmack etc.), im Auge des Betrachters. Man sieht etwas, was einen anspricht, wie zum Beispiel diese Brückenkonstruktion. Fokussiert und drückt ab. Braucht eine Fotografie immer mehr als das, um als Kunst angesehen und genossen zu werden? Anders gefragt: Muss einem Kunstwerk immer ein komplizierter, über Jahre (an)trainierter und perfektionierter, handwerklich anspruchsvoller „Schaffensprozess“ vorangehen damit man es, ohne rot zu werden, als Kunstwerk bezeichnet?

Ich ertappe mich immer wieder bei Gedanken wie diesen: „Oh, das ist jetzt aber zu simpel. Der Ausschnitt ist nicht wirklich perfekt, es rauscht etwas, da es mit einer kleinen Point & Shoot Kamera und nicht mit meiner „Super-Duper“ Canon 5D mkII inkl. Batteriegriff und L-Objektiv aufgenommen wurde. Oh, Mann, über das Foto lacht bestimmt jeder in der Foto Community®, dass veröffentliche ich besser nicht….“Haaaaalllllt Stop!!! Was mach‘ ich da eigentlich? Fast wäre die Falle zugeschnappt! Puh, das war knapp 🙂 So ein Quark…Ich hatte Spaß bei der Aufnahme, bei der Bearbeitung und auch nach Jahren und vielen weiteren Bildern und Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten, schaue es mir immer wieder gerne an. Ich mag‘ das Bild einfach. Für die einen ein Schnappschuss – Für die anderen ein Kunstwerk. Who cares? Verdammt, was will ich mehr?

Was mir immer wieder hilft, ist meine kleinkindliche Begeisterung, so weit ich mich daran erinnern kann, vor meinem geistigen wieder Auge aufleben zu lassen. Es gab‘ kein Richtig oder Falsch. Kein Schön oder Hässlich. Stolz und Freude stellten sich bei jedem „Kunstwerk“ ein, das man mit seinen kleinen und vollkommen untrainierten Finger und seiner naiven Kreativität, ohne jeglichen Hintergedanken geschaffen hat. Und das tollste: Alle sagten einem, wie schön man das gemacht hätte. Na ja, fast alle, Oma & Opa war ich meistens ein Dorn im Auge, ich konnte so gut wie nichts richtig machen 🙁 Aber das ist eine andere Geschichte und hat nicht all zuviel Schäden hinterlassen 😉 Aber zurück zur Freude des „Künstlers“ 🙂 Aus dem Kleinkind, wurde ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener und die Ansprüche wurden immer größer. Der Vergleich mit anderen trieb einen vorwärts, seine eigenes Können immer weiter zu verbessern. Man erntete Lob, Kritik aber auch Schmähungen. Aber all das stachelte einen weiter auf, besser zu werden und alle von seinem Können zu überzeugen, die Kritiker zum verstummen zu bringen, von allen geliebt und respektiert zu werden…Endlich Glück und Harmonie zu finden! Aber es gibt so viele da „draußen“ und die, die einen gerade noch toll fanden, ignorieren einen im nächsten Moment. Hm…was kann ich nur tun?

Einfach weiter dem eigenen Instinkt folgen, sich von den anderen gerne inspirieren lassen, aber  niemals deren und den eigenen „Erfolg“ zum Maas aller Dinge werden lassen! Sich selber nicht so bierernst zu nehmen hilft natürlich auch immens! Mit sich selber (und seinen Mitmenschen) nett und verständnisvoll umzugehen, hilft noch mehr 😉

Kunst aus reine reiner „Spaß an der Freude“, „Kunst um der Kunst willen“ oder wie der Franzose sagt: „L’art pour l’art“. Respekt, Zuneigung und eine ordentliche „Ego-Massage“ sind nur extrem kurzweilige Nebeneffekte. In maßen genossen einfach Spitze! Aber, unbemerkt und schleichend können diese zu einer Droge werden, in deren Abhängigkeit man schließlich glaubt, ohne einen regelmäßigen „Schuss“, nicht weiter kreativ sein zu können…In dem Sinne 😉 Aufpassen und täglich dass eigene Ego im Auge behalten…Man weiss nie so richtig, was es gerade wieder anstellt 😆


Mai 1 2013

Monorail oder Rollercoaster?

Und Schwups, ist fast ein Monat seit dem letzten Blog-Eintrag vergangen. Dabei hatte ich soooo gute Vorsätze. Ich wollte jeden Tag ein Bild aus meinem Fundus (inkl. mehr oder wenig sinnigem Kommentar) ins Netz bzw. in meinen Blog stellen…Tja, das war wohl nichts 😳

Ich hab‘ halt immer mehr Lust auf aufwendige Collagen bekommen, na ja, und die sind halt….ähhh…was die Zeit angeht, extrem „Gefrässig“. Alles dauert immer länger als geplant und ich probiere natürlich auch jede Menge aus. 5 Schritte nach vorne, 1 wieder zurück, 6 nach vorne und 4 wieder zurück usw. Ach, genug gejammert 😀

Hier mal was „leichte Kost“ für zwischendurch:

Las_Vegas_Monorail

 

Ein Remake von „Las Vegas Monorail“. Der Strudel-Filter in Photoshop® ist einfach der Hammer. Dazu noch diverse Strukturfilter und SW-Konvertierung mit SilverEfexPro®. Hat riesig Spaß gemacht und mich auf neuen Ideen gebracht. So ein „Schnellschuss“ ist bei allem „Gefrieckel“ mit Collagen extrem entspannend 🙄 und muss einfach mal sein.

Ein Schnappschuss kommt selten allein. Hier noch einer aus dem Fundus, relativ unbearbeitet (Klassische SW-Konvertierung in Aperture®):

Snapshots2005-2008_1462

 

Stammt auch aus Las Vegas. Das war im Sommer 2007 (Mensch, wie die Zeit vergeht 😯 )und ich hatte zur der Zeit nur eine kleine Nikon Coolpix® 2200. Perfekt für Snapshots, wenn man wenig Geld zur Verfügung hat. Ah, da erinnere ich mich gerne dran: Mein erster USA-Aufenthalt, 54°C, keine Wolke am Himmel und kein Wind….Auf der Strasse hielt man es nicht lange aus und ich lernte die Erfindung der Klimaanlage ganz neu zu schätzen 😀 . 14 Tage waren wir da, der „Öpen“ und ich. Er zeigte mir all‘ die Casinos, die er noch von früheren Besuchen kannte und staunte nicht schlecht, wie dieser „Vergnügungspark-Extreme“ sich seit seinem letzten Besuch wieder mal verändert hat. Wir haben jeden Abend eine andere Show besucht und es uns davor / danach in einem der vielen Restaurants, Bars und Lounges gut gehen lassen… Nochmal und immer wieder: Danke Norbert 😀 und nicht nur dafür…