Sep 14 2013

Buddha und die Dämonen

Buddha, ein Mensch aus Fleisch und Blut „wie du und ich“, der vor ca. 2.5000 Jahren lebte und ein Menge Gute Ideen hatte, und ein paar rüpelhafte, lamentierende Dämonen, welche sich um jeden Preis, Gehör verschaffen wollen. Buddha hatte bisweilen ein Problem, was wir alle schon hatten und kennen. Welches? Lest weiter…

Buddha_und_die_Dämonen

 

Vielleicht geht es euch ja von Zeit zu Zeit wie mir: Ich will gerade in Ruhe nachdenken, was ich so weiter vorhabe. Mich vieleicht entspannt  an ein Projekt machen…prompt umschwirren mich diverse „Dämonen“ und „Quälgeister“ und sülzen mir den Verstand weich:

1. Die Faulheit – Hey, jetzt sei mal locker! Das kannst du auch Morgen erledigen! Hol dir lieber was zu Trinken und zu Essen und knall dich vor den Fernseher! Denk‘ nicht weiter nach, der erledigt schon den Rest für dich und unterhält dich!

2. Die Selbstzufriedenheit – Mach‘ dir keinen Stress! Bleib‘ so wie du bist! Warum willst du in deinem Alter noch was neues lernen? Du bist schon O.K., so wie du bist!

3. Die Unsicherheit – Was machst du dir eigentlich vor? Du wirst nie so gut und erfolgreich werden, wie die Anderen! Die reine Zeitverschwendung ist das, was du mal wieder vorhast!

4. Die Gier nach Anerkennung – Das muuuuuss einfach allen gefallen! Aaaaalleeee werden das gaaaanz  Toll finden und dich dafür loben und lieben! Wenn nicht, bist du erledigt!

5. Der Neid – Wie machen die Anderen das nur? Das sind doch alles billige Tricks! Den Ruhm haben die sich nie im Leben verdient! Mit deren Mittel könntest du das auch hinbekommen…Aber so…Lern‘ zu tricksen wie die!!!

und hier kommt der Schlimmste von allen:

6. Die Angst sich zu blamieren – Das wird doch bestimmt nichts vernünftiges! Alle werden über dich lachen! Lass es besser direkt sein, versuch‘ es gar nicht und verkriech dich wieder!

Diese Rüpel lamentieren und zetern ohne Unterlass. Versuchen mir jegliche Kreativität aus dem Schädel zu hämmern. Mal lieblich bis sanftmütig, mal energisch bis herrisch. Diese verlogenen Kreaturen behaupten, sie wären meine Freunde und wohlwollenden Ratgeber. Es ist so einfach, deren einschläfernden Einflüsterungen zu erliegen. Einfach aufzugeben und sich dem tumben Trott zu ergeben… Falls sich mein Gewissen doch noch regt und fragt, was ich mir zum Teufel dabei denke, mein Leben auf diese Weise zu verschwenden, bin ich schnell mit diversen Erklärung bei der Hand, wie z.B. :

Dass ist der Einfluss der Gesellschaft, des Wetters, der Jahreszeit, meines Jobs oder meiner Mitmenschen. Ich kann da nichts dran ändern. Ich hab’s einfach nicht so drauf wie die anderen. Hätte ich mehr Geld, Zeit, Talent, Einfluss…bla, bla, bla… könnte ich bestimmt mehr aus meinen Leben machen…hab‘ ich aber nicht. Das ist halt mein Schicksal…Ach, und eigentlich bin ich damit ganz zufrieden. Alles andere ist einfach zu anstrengend. Das lass ich mir lieber im Fernsehen von anderen vorspielen…und verpenn mein Leben“

Diese Dämonen schleppt jeder von uns mit sich rum! Wir sind diese Dämonen und diese Dämonen sind Wir! Wir labern uns selber in den Schlaf!

Jeder von uns hat es daher selber in der Hand, all den einlullenden Einflüsterungen zu widerstehen, aufzuwachen und stattdessen seinen Inspirationen und kreativen Ideen zu folgen und ein glücklicheres Leben zu führen.

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen – diese Zeit ist jetzt“  Siddhartha „Buddha“ Gautama 560 – 480 v. Chr.