Sep 26 2015

Golden Gate Park

San Francisco hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Nahe der Golden Gate Bridge ist der dazugehörige Park zu finden und der heißt? Richtig! Golden Gate Park…Da hat sich aber einer bei der Namensfindung so richtig das Hirn zermartert ;-). Egal…Golden Gate Park klingt ja ganz nett, geht gut in’s Ohr und verweilt da bis auf Weiteres. Was will man mehr von einem Namen 😉

Golden Gate ParkIn diesem Golden Gate Park findet man neben dem bereits vorgestellten Japanischen Tee-Garten, auch verwunschene Orte wie diese.

Ein wilder Mix aus allen möglichen Asiatischen Stilen mit einem ordentlichen Schuss Hollywood-Kulissen-Romantik. Da bekomme ich prompt (mal) wieder Lust auf ein „Shogun-DVD-Wochende“. „Hai, Toranaga Sama…Wakarimasu!“ bis der Arzt kommt und mich mit Hilfe eines Skalpells unter Vollnarkose vom Sofa schält 🙂

Japanische Restaurant Besitzer bekommen bestimmt noch heute feuchte Augen, wenn Sie sich an die Zeit der Erstausstrahlung dieses 5-Teiligen Gassenfegers, vor 35 Jahren (1980 auf NBC / 1982 auf ZDF), erinnern. Das „Asterix-Latein“ wurde über Nacht von dem „Shotgun-Japanisch“ abgelöst und Sushi- und Tempan Restaurants schossen in den Ländern der „untergehenden Sonne“, wie Skitake Pilze aus dem Boden (Ok, die wachsen eher an Holz-Stämmen…Aber ihr wisst, was ich meine). Japanisch Essen wurde gesellschaftsfähig und schick. Der eine oder andere „Glutamat-Chinese“ und „Alles Bella-Alles Pizza-Italiener“ musste sich schleunigst umorientieren und sich ab da an der erstklassigen japanische Küche und dem geschmackvollen Interior Japanischer Restaurants messen lassen…Danke James Clavell (Buchautor) und Eric Berovice (Produzent)…Danke Japan! 😉

Die Serie animierte bestimmt nicht nur mich, sich intensiver mit der Japanischen Kultur  auseinander zu setzen. Angefangen mit dem Lesen der gleichnamigen Vorlagen dieser TV-Verfilmung von James Clavell und Bücher wie z.B. „Samurai William“ von Giles Milton (beschreibt die Lebensgeschichte von William Adams, der Vorlage zu der Romanfigur „John Blackthorne“, alias „Anjin-San“), aber auch Sachbüchern aus der Stadtbibliothek (Internet gab’s noch nicht). 

Ich gestehe…Ich bin seit dem „Japanophil“. Sprache, Küche, Kultur und (Soto-)Zen faszinieren und bezaubern mich immer auf’s neue…

Wenn du die Leute nicht anlächeln willst, darfst du kein Geschäft eröffnen“ Japanischer Sinnspruch


Sep 20 2015

Bathroom Sink Part 1 & 2

Was fotografiert man, wenn man so einen herrlich maroden Gebäudekomplex, wie z.B. das USP Alcatraz, besucht? Na alles, was noch vorhanden ist und das ist, ausser jede Menge Beton, Gitterstäben und abblätternder Farbe nicht sooooooo wahnsinnig viel.

Jedenfalls nicht so viel, wenn man den Fehler macht und Filme wie z.B. The Rock, Flucht von Alcatraz, der Gefangene von Alcatraz usw. und deren „Hollywood-Kulissen“ erwartet hier vorzufinden.

Projekt 20150712 Alcatraz 07Projekt 20150712 Alcatraz 06

Diese beiden Waschbecken sind mir irgendwie aufgefallen und erzählen für mich eine Geschichte. Vielleicht ist Geschichte etwas zu hoch gegriffen…Eher verbreiten diese Bilder eine Art Stimmung…Oder besser gesagt, bringen sie mich in eine melancholische Stimmung und inspirieren mich…Schwierig zu beschreiben, was ich für diese beiden Bilder empfinde. Na ja, vielleicht geht es dem ein oder anderen auch so, dann wäre meine „Mission“ schon erfolgreich 😉


Sep 6 2015

Licht und Schatten

Gibt es wirklich das „Gute“ und das „Schlechte“ Licht? nach dem Motto „Fotografiere niiiiiiiiemals nach 10:00h im Sommer…Das Licht ist dann zu hart!

 Projekt 20150719 Wuppertaler SchwebebahnStimmt, das Licht ist hart. Genauer gesagt die Kontraste sind hart bis gnadenlos. Es gibt fast nur noch Schwarz und Weiss und kaum noch sanfte Abstufungen dazwischen…Aber genau richtig für Motive dieser Art!

 Wie würde ich das Bild beschreiben, wenn ich mich in den Job eines Kunstkritikers versetzen würde? Hm…Vielleicht würde das dabei heraus kommen:“Licht und Schatten verbinden sich mit den Linien und Strukturen der Stahlkonstruktion zu einer für das Auge fast untrennbaren Einheit. Aber es kommt nicht zu einer Verschmelzung zu einem nichtssagenden Brei, sondern eine gleichberechtigte Koexistenz der Elemente findet statt und zwingt den Betrachter länger vor ihm zu verweilen…Ach…Seufz…Sowas wollt ich schon immer mal schreiben…Ach, ne… Wat schön…würde Herr Lichter sagen 😉

 Nach diesem Exkurs in den Wahnsinn, zurück zum Alltag des „Normal-Hobby-Fotografen“ wie z.B. mich, der sich nicht den Luxus leisten kann, immer wieder das „Motiv der Begierde“ aufzusuchen, um es unter den verschiedensten Lichtverhältnissen nach alle Regeln der Kunst (Hm…hat Kunst Regeln?) auf den Chip zu bannen. Er kommt, sieht und macht ein (oder ein Paar) Foto(s)…Und weiter geht’s. Die Zeit (und das Alphaweibchen) bleibt nicht stehen.

 Eine verwunschene Moorlandschaft, mit kleinen Nebelschwaden und taubedecktes Schilf wird man an einem Hochsommertag (12:00h / 40°C) in Wuppertal nicht hinkriegen…Aber SW-Architekturfotografie find ich beim dem „harten“ Licht der Hammer…Quasi:“HAMMERHART“…ne wat lustig…Na ja…geht so…OK, ich lass das demnächst mit den Wortspielen und so…Ach verdammt! Ich wollte doch noch über Tuffi schreiben. Ach lest doch selber auf Wikipedia darüber 😉

 

„Es gibt kein schlechtes Licht…Punkt!„ (Zack Arias; Photograph USA)

 


Aug 23 2015

Manhattanization

Zum Zeitpunkt der Aufnahme  kannte ich diesen Begriff noch nicht. Es lag’ einfach nur ein interessantes Motiv vor mir. Klick und weiter geht’s…So ist Urlaub halt. Aber wieder daheim angekommen, sah’ ich es mit anderen Augen.


ManhattanizationEs zeigt genau das, was in San Francisco und vielen anderen Großstädten der USA passiert und wird in Wikipedia als das „…rasante vertikale urbane Wachstum eines Stadtkerns…“ bezeichnet.

Ich hätte das Bild auch „Tsunami der Wolkenkratzer“ nennen können. Eine übermächtige Welle  aus Beton, Stahl und Glas scheint jeden Augenblick alle noch verbleibenden gemütlichen 3-4 stöckige Häuschen, welche meiner Meinung nach ein großen Teil des Urbanen Charmes von San Francisco ausmachen, unter sich begraben zu wollen.

I miss old San Francisco“ Unbekannter Bewohner von San Francisco (Graffiti auf Beton)


Aug 15 2015

Rolltreppe

Dadaaaa!…Ein Rolltreppen-Duo in Schwarz-Weiss. Eines der klassischen Motive, welches in keinem Portfolio fehlen darf…OK, das sagen die einen!

Für die anderen ist es ein bereits vor mehr als einem Jahrhundert, also witzigerweise bereits  kurz nach seiner öffentlichen Präsentation und Inbetriebnahme (1895 im Vergnügungspark Conny Island), zu Tode geprügeltes Motiv, welches zum Wohle der Volksgesundheit aus den Galerien und Köpfe der Menschen endgültig und für alle Zeit entfernt werden sollte! Rolltreppe

Und was mach‘ ich? Ich seh‘ die Treppe, verlieb‘ mich in die Linien und Perspektive, denke schon im Voraus in Schwarz-Weiss und kann gar nicht  abwarten, das Bild Zuhause in Lightroom® zu „entwickeln“, in Photoshop® zu retuschieren und schließlich mit Hilfe von SilverEfexPro® in SW zu veredeln. Ooooooh Rolltrepp’…Je t’aime 🙂

Rolltreppen, Türen und Stadt-Architektur im Besonderen werden für mich persönlich niemals langweilige und abgehalfterte Motive sein…Es wird nur immer schwerer den wachsenden eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, aber daran wächst man und findet seinen eigenen Stil (Was auch immer „Eigener Stil“ für den einzelnen darstellt…OK, ich hab‘ da etwas geschwafelt 😉 ).

Also, keine Angst vor klassischen Motiven! Angst, Panik und spontane Übelkeit sollte man hingegen verspüren, wenn man sich selbst dabei ertappt, es allen Recht machen zu wollen, um möglichst viel Bestätigung und Lob der Community einzuheimsen. „Voted„, „Likes“ und „Awesome Shot!“ halten nur kurz vor und man braucht in immer kürzeren Abständen einen Schuss „Liebe und Anerkennung“ aus dem Netz…Lob als Droge!

Wehe mir, wenn alle Menschen mich loben!“ George Bernard Shaw (1856-1950), Schriftsteller


Aug 2 2015

SF Japanese Tea Garden

Mitten im San Francisco Golden Gate Park findet man den Japanese Tea Garden. Japanese Tea GardenDer existiert dort schon seit 1894 und hat einige turbulente Episoden (s. Wikipedia US) hinter sich. Für mein Alphaweibchen und mich war das der absolute Höhepunkt unseres Ausflugs. Mit dem Linien-Bus, raus aus dem Touristentrubel an der Fisherman’s Warf, rein in die Ruhe des Golden Gate Parks und zur Abrundung einen exzellenten Sencha mit japanischen Leckereien im stilvollen Tee-Haus, inkl. Blick auf einem der wunderschönen Teiche des Garten…Einfach grossartig. Wir waren Mitte März dort. Kann sein, dass sich das in den Sommermonaten etwas anders darstellt (evtl. mehr „Volk“ unterwegs), aber deshalb fährt man ja ausserhalb der Hochsaison in eine Stadt wie San Francisco.

Trotz der tollen Farben der Kirschblüten, Büsche, Brücken, Pagoden und Teiche inkl. Kois, entschied ich mich für diese „Hinterhof-Scene“ und Schwarz-Weiß. Hm…Das als Print auf Leinwand sieht bestimmt klasse aus..Na , mal sehen.

Ok, das war der seriöseste Kommentar, den ich je geschrieben hab‘ 🙂 Lieg’s am Wetter, an Schwarz-Weiß, der Mondphase…Ich hab‘ keine Ahnung, was da in mich gefahren ist 😉

 


Mai 9 2013

L’art pour l’art – Kunst als Selbstzweck

Ein alter Schnappschuss von mir: Ich stand zufällig unter der Brücke (Das müsste übrigens in Vancouver / Canada gewesen sein), guckte nach oben, war begeistert und drücke ab…Abgesehen von der S/W-Nachbearbeitung, war’s das auch schon. Ein „Kunstwerk“ war geboren oder doch nicht?

Snapshots2005-2008_0542

Kunst liegt (wie auch Schönheit, Geschmack etc.), im Auge des Betrachters. Man sieht etwas, was einen anspricht, wie zum Beispiel diese Brückenkonstruktion. Fokussiert und drückt ab. Braucht eine Fotografie immer mehr als das, um als Kunst angesehen und genossen zu werden? Anders gefragt: Muss einem Kunstwerk immer ein komplizierter, über Jahre (an)trainierter und perfektionierter, handwerklich anspruchsvoller „Schaffensprozess“ vorangehen damit man es, ohne rot zu werden, als Kunstwerk bezeichnet?

Ich ertappe mich immer wieder bei Gedanken wie diesen: „Oh, das ist jetzt aber zu simpel. Der Ausschnitt ist nicht wirklich perfekt, es rauscht etwas, da es mit einer kleinen Point & Shoot Kamera und nicht mit meiner „Super-Duper“ Canon 5D mkII inkl. Batteriegriff und L-Objektiv aufgenommen wurde. Oh, Mann, über das Foto lacht bestimmt jeder in der Foto Community®, dass veröffentliche ich besser nicht….“Haaaaalllllt Stop!!! Was mach‘ ich da eigentlich? Fast wäre die Falle zugeschnappt! Puh, das war knapp 🙂 So ein Quark…Ich hatte Spaß bei der Aufnahme, bei der Bearbeitung und auch nach Jahren und vielen weiteren Bildern und Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten, schaue es mir immer wieder gerne an. Ich mag‘ das Bild einfach. Für die einen ein Schnappschuss – Für die anderen ein Kunstwerk. Who cares? Verdammt, was will ich mehr?

Was mir immer wieder hilft, ist meine kleinkindliche Begeisterung, so weit ich mich daran erinnern kann, vor meinem geistigen wieder Auge aufleben zu lassen. Es gab‘ kein Richtig oder Falsch. Kein Schön oder Hässlich. Stolz und Freude stellten sich bei jedem „Kunstwerk“ ein, das man mit seinen kleinen und vollkommen untrainierten Finger und seiner naiven Kreativität, ohne jeglichen Hintergedanken geschaffen hat. Und das tollste: Alle sagten einem, wie schön man das gemacht hätte. Na ja, fast alle, Oma & Opa war ich meistens ein Dorn im Auge, ich konnte so gut wie nichts richtig machen 🙁 Aber das ist eine andere Geschichte und hat nicht all zuviel Schäden hinterlassen 😉 Aber zurück zur Freude des „Künstlers“ 🙂 Aus dem Kleinkind, wurde ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener und die Ansprüche wurden immer größer. Der Vergleich mit anderen trieb einen vorwärts, seine eigenes Können immer weiter zu verbessern. Man erntete Lob, Kritik aber auch Schmähungen. Aber all das stachelte einen weiter auf, besser zu werden und alle von seinem Können zu überzeugen, die Kritiker zum verstummen zu bringen, von allen geliebt und respektiert zu werden…Endlich Glück und Harmonie zu finden! Aber es gibt so viele da „draußen“ und die, die einen gerade noch toll fanden, ignorieren einen im nächsten Moment. Hm…was kann ich nur tun?

Einfach weiter dem eigenen Instinkt folgen, sich von den anderen gerne inspirieren lassen, aber  niemals deren und den eigenen „Erfolg“ zum Maas aller Dinge werden lassen! Sich selber nicht so bierernst zu nehmen hilft natürlich auch immens! Mit sich selber (und seinen Mitmenschen) nett und verständnisvoll umzugehen, hilft noch mehr 😉

Kunst aus reine reiner „Spaß an der Freude“, „Kunst um der Kunst willen“ oder wie der Franzose sagt: „L’art pour l’art“. Respekt, Zuneigung und eine ordentliche „Ego-Massage“ sind nur extrem kurzweilige Nebeneffekte. In maßen genossen einfach Spitze! Aber, unbemerkt und schleichend können diese zu einer Droge werden, in deren Abhängigkeit man schließlich glaubt, ohne einen regelmäßigen „Schuss“, nicht weiter kreativ sein zu können…In dem Sinne 😉 Aufpassen und täglich dass eigene Ego im Auge behalten…Man weiss nie so richtig, was es gerade wieder anstellt 😆


Mai 1 2013

Monorail oder Rollercoaster?

Und Schwups, ist fast ein Monat seit dem letzten Blog-Eintrag vergangen. Dabei hatte ich soooo gute Vorsätze. Ich wollte jeden Tag ein Bild aus meinem Fundus (inkl. mehr oder wenig sinnigem Kommentar) ins Netz bzw. in meinen Blog stellen…Tja, das war wohl nichts 😳

Ich hab‘ halt immer mehr Lust auf aufwendige Collagen bekommen, na ja, und die sind halt….ähhh…was die Zeit angeht, extrem „Gefrässig“. Alles dauert immer länger als geplant und ich probiere natürlich auch jede Menge aus. 5 Schritte nach vorne, 1 wieder zurück, 6 nach vorne und 4 wieder zurück usw. Ach, genug gejammert 😀

Hier mal was „leichte Kost“ für zwischendurch:

Las_Vegas_Monorail

 

Ein Remake von „Las Vegas Monorail“. Der Strudel-Filter in Photoshop® ist einfach der Hammer. Dazu noch diverse Strukturfilter und SW-Konvertierung mit SilverEfexPro®. Hat riesig Spaß gemacht und mich auf neuen Ideen gebracht. So ein „Schnellschuss“ ist bei allem „Gefrieckel“ mit Collagen extrem entspannend 🙄 und muss einfach mal sein.

Ein Schnappschuss kommt selten allein. Hier noch einer aus dem Fundus, relativ unbearbeitet (Klassische SW-Konvertierung in Aperture®):

Snapshots2005-2008_1462

 

Stammt auch aus Las Vegas. Das war im Sommer 2007 (Mensch, wie die Zeit vergeht 😯 )und ich hatte zur der Zeit nur eine kleine Nikon Coolpix® 2200. Perfekt für Snapshots, wenn man wenig Geld zur Verfügung hat. Ah, da erinnere ich mich gerne dran: Mein erster USA-Aufenthalt, 54°C, keine Wolke am Himmel und kein Wind….Auf der Strasse hielt man es nicht lange aus und ich lernte die Erfindung der Klimaanlage ganz neu zu schätzen 😀 . 14 Tage waren wir da, der „Öpen“ und ich. Er zeigte mir all‘ die Casinos, die er noch von früheren Besuchen kannte und staunte nicht schlecht, wie dieser „Vergnügungspark-Extreme“ sich seit seinem letzten Besuch wieder mal verändert hat. Wir haben jeden Abend eine andere Show besucht und es uns davor / danach in einem der vielen Restaurants, Bars und Lounges gut gehen lassen… Nochmal und immer wieder: Danke Norbert 😀 und nicht nur dafür…

 

 


Feb 18 2013

Die Britische Expedition

„Anno  Tobak“ wie man so sagt…Ok, Ok…Dafür ist es zu scharf, hat ein zu feines Korn und überhaupt…

Affe_am_Baum_72dpi_SW

 

…aber der Titel dieses Beitrags bzw. der Look dieser alten Bilder „spukte“ mir während der Bearbeitung im Kopf herum. Stellt euch dazu zwei englische Colonial-Majors mit extravaganten Backenbärten, langen Wollsocken trotz  45° C im Schatten und 95% Luftfeuchtigkeit, kurzen Hosen, komischen Tropenhelmen, immer ein Reitgerte eingeklemmt unter der linken Achsel vor! Als Krönung die obligatorische „Stiff Upper Lip“ und zu alle dem ein leicht blasiert-gelangweilter Kommentar wie z.B. „Oh, Stuart schau mal, was für eine skurile, haarige Kreatur. Fabelhaft…Indeed! Sei so gut mein Bester, und mach‘ bitte ein Foto davon, für’s British Museum“

Ah, Moment, das erinnert mich wiederum an den Laurel & Hardy Film „Wir sind vom schottischen Infanterieregiment“ aus dem Jahr 1935. Herrlich, muss man gesehen haben, wie die beiden diese ganzen schottisch/britischen Armeefloskeln auf den Arm nehmen. Aus der heutigen Sicht ist der Humor natürlich antik…Hat trotzdem immer noch was faszinierendes.

Wie meine Frau immer wieder sagt: „Stan ist der einzig wahre Held“ 😆 Keine Frage, Recht hat sie!

 


Feb 10 2013

Jazz on Carnaby Street

Snapshots2005-2008_1561Ich muss so um die 12-13 Jahre alt gewesen sein, als ich zum ersten mal auf der Carneby Street in London meine neugierige Nase in jeden Laden gesteckt habe und mein damals noch radebrechtes Englisch an jedem ausprobiert habe, ob er/sie wollte, oder nicht ;-). 2008 gab‘ es ein Wiedersehen und ich war total enttäuscht, was aus dieser geschichtsträchtigen Strasse von einst geworden ist. Der Strassenmusiker stimmte mich versöhnlicher…Wenn es eine unabänderbare Tatsache im Leben gibt, dann die, dass sich alles ändert und nichts so bleibt wie es in unseren Erinnerungen einst war :(.

Anders gesagt: Alles ist vergänglich…Das gilt glücklicherweise auch für schlechte Zeiten! Carpe Diem und mach‘ das beste draus!

Aufgenommen 2008 mit einer Nikon Coolpix 2200®. Nachbearbeitung, vor ca. 5 Minuten (Belichtung, Ausschnitt, Schärfe, SW-Konvertierung, Kontrast, Teiltonung und manuelle Objektiv-Korrektur) in Lightroom®.