Mai 9 2013

L’art pour l’art – Kunst als Selbstzweck

Ein alter Schnappschuss von mir: Ich stand zufällig unter der Brücke (Das müsste übrigens in Vancouver / Canada gewesen sein), guckte nach oben, war begeistert und drücke ab…Abgesehen von der S/W-Nachbearbeitung, war’s das auch schon. Ein „Kunstwerk“ war geboren oder doch nicht?

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Kunst liegt (wie auch Schönheit, Geschmack etc.), im Auge des Betrachters. Man sieht etwas, was einen anspricht, wie zum Beispiel diese Brückenkonstruktion. Fokussiert und drückt ab. Braucht eine Fotografie immer mehr als das, um als Kunst angesehen und genossen zu werden? Anders gefragt: Muss einem Kunstwerk immer ein komplizierter, über Jahre (an)trainierter und perfektionierter, handwerklich anspruchsvoller „Schaffensprozess“ vorangehen damit man es, ohne rot zu werden, als Kunstwerk bezeichnet?

Ich ertappe mich immer wieder bei Gedanken wie diesen: „Oh, das ist jetzt aber zu simpel. Der Ausschnitt ist nicht wirklich perfekt, es rauscht etwas, da es mit einer kleinen Point & Shoot Kamera und nicht mit meiner „Super-Duper“ Canon 5D mkII inkl. Batteriegriff und L-Objektiv aufgenommen wurde. Oh, Mann, über das Foto lacht bestimmt jeder in der Foto Community®, dass veröffentliche ich besser nicht….“Haaaaalllllt Stop!!! Was mach‘ ich da eigentlich? Fast wäre die Falle zugeschnappt! Puh, das war knapp 🙂 So ein Quark…Ich hatte Spaß bei der Aufnahme, bei der Bearbeitung und auch nach Jahren und vielen weiteren Bildern und Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten, schaue es mir immer wieder gerne an. Ich mag‘ das Bild einfach. Für die einen ein Schnappschuss – Für die anderen ein Kunstwerk. Who cares? Verdammt, was will ich mehr?

Was mir immer wieder hilft, ist meine kleinkindliche Begeisterung, so weit ich mich daran erinnern kann, vor meinem geistigen wieder Auge aufleben zu lassen. Es gab‘ kein Richtig oder Falsch. Kein Schön oder Hässlich. Stolz und Freude stellten sich bei jedem „Kunstwerk“ ein, das man mit seinen kleinen und vollkommen untrainierten Finger und seiner naiven Kreativität, ohne jeglichen Hintergedanken geschaffen hat. Und das tollste: Alle sagten einem, wie schön man das gemacht hätte. Na ja, fast alle, Oma & Opa war ich meistens ein Dorn im Auge, ich konnte so gut wie nichts richtig machen 🙁 Aber das ist eine andere Geschichte und hat nicht all zuviel Schäden hinterlassen 😉 Aber zurück zur Freude des „Künstlers“ 🙂 Aus dem Kleinkind, wurde ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener und die Ansprüche wurden immer größer. Der Vergleich mit anderen trieb einen vorwärts, seine eigenes Können immer weiter zu verbessern. Man erntete Lob, Kritik aber auch Schmähungen. Aber all das stachelte einen weiter auf, besser zu werden und alle von seinem Können zu überzeugen, die Kritiker zum verstummen zu bringen, von allen geliebt und respektiert zu werden…Endlich Glück und Harmonie zu finden! Aber es gibt so viele da „draußen“ und die, die einen gerade noch toll fanden, ignorieren einen im nächsten Moment. Hm…was kann ich nur tun?

Einfach weiter dem eigenen Instinkt folgen, sich von den anderen gerne inspirieren lassen, aber  niemals deren und den eigenen „Erfolg“ zum Maas aller Dinge werden lassen! Sich selber nicht so bierernst zu nehmen hilft natürlich auch immens! Mit sich selber (und seinen Mitmenschen) nett und verständnisvoll umzugehen, hilft noch mehr 😉

Kunst aus reine reiner „Spaß an der Freude“, „Kunst um der Kunst willen“ oder wie der Franzose sagt: „L’art pour l’art“. Respekt, Zuneigung und eine ordentliche „Ego-Massage“ sind nur extrem kurzweilige Nebeneffekte. In maßen genossen einfach Spitze! Aber, unbemerkt und schleichend können diese zu einer Droge werden, in deren Abhängigkeit man schließlich glaubt, ohne einen regelmäßigen „Schuss“, nicht weiter kreativ sein zu können…In dem Sinne 😉 Aufpassen und täglich dass eigene Ego im Auge behalten…Man weiss nie so richtig, was es gerade wieder anstellt 😆


Mai 1 2013

Monorail oder Rollercoaster?

Und Schwups, ist fast ein Monat seit dem letzten Blog-Eintrag vergangen. Dabei hatte ich soooo gute Vorsätze. Ich wollte jeden Tag ein Bild aus meinem Fundus (inkl. mehr oder wenig sinnigem Kommentar) ins Netz bzw. in meinen Blog stellen…Tja, das war wohl nichts 😳

Ich hab‘ halt immer mehr Lust auf aufwendige Collagen bekommen, na ja, und die sind halt….ähhh…was die Zeit angeht, extrem „Gefrässig“. Alles dauert immer länger als geplant und ich probiere natürlich auch jede Menge aus. 5 Schritte nach vorne, 1 wieder zurück, 6 nach vorne und 4 wieder zurück usw. Ach, genug gejammert 😀

Hier mal was „leichte Kost“ für zwischendurch:

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Ein Remake von „Las Vegas Monorail“. Der Strudel-Filter in Photoshop® ist einfach der Hammer. Dazu noch diverse Strukturfilter und SW-Konvertierung mit SilverEfexPro®. Hat riesig Spaß gemacht und mich auf neuen Ideen gebracht. So ein „Schnellschuss“ ist bei allem „Gefrieckel“ mit Collagen extrem entspannend 🙄 und muss einfach mal sein.

Ein Schnappschuss kommt selten allein. Hier noch einer aus dem Fundus, relativ unbearbeitet (Klassische SW-Konvertierung in Aperture®):

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Stammt auch aus Las Vegas. Das war im Sommer 2007 (Mensch, wie die Zeit vergeht 😯 )und ich hatte zur der Zeit nur eine kleine Nikon Coolpix® 2200. Perfekt für Snapshots, wenn man wenig Geld zur Verfügung hat. Ah, da erinnere ich mich gerne dran: Mein erster USA-Aufenthalt, 54°C, keine Wolke am Himmel und kein Wind….Auf der Strasse hielt man es nicht lange aus und ich lernte die Erfindung der Klimaanlage ganz neu zu schätzen 😀 . 14 Tage waren wir da, der „Öpen“ und ich. Er zeigte mir all‘ die Casinos, die er noch von früheren Besuchen kannte und staunte nicht schlecht, wie dieser „Vergnügungspark-Extreme“ sich seit seinem letzten Besuch wieder mal verändert hat. Wir haben jeden Abend eine andere Show besucht und es uns davor / danach in einem der vielen Restaurants, Bars und Lounges gut gehen lassen… Nochmal und immer wieder: Danke Norbert 😀 und nicht nur dafür…

 

 


Mrz 3 2013

Pleiten, Pech und Panos…

Der Titel ist pure Übertreibung, aber mir gefiel das Wortspiel :oops:. Ich war (und bin) nicht Pleite und hatte extrem wenig Pech (eigentlich gar kein Pech) an dem Tag der Aufnahmen. Das Körnchen Wahrheit im Titel ist: Ich habe Material für gestichte Panoramen aufgenommen und war etwas hektisch… 🙄

EdingburghPanorama01

 

Wie schon in einer älteren Post geschrieben habe, hatte ich blöderweise kein Stativ dabei. Aus der Hand ging‘ es auf den ersten Blick (auf das Display) ganz gut, erst später zu Hause am 24″ Monitor und 100% Anzeige bemerkte ich leichte Bewegungsunschärfe durch zu hektische Schwenks…Arrrgggh. Ärgerlich, trotzdem hat Photoshop® die jeweils 10-12 Aufnahmen zusammen „genäht“ bekommen und die Aktion war nicht ganz umsonst 😆

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Na ja, ich mag‘ die Ergebnisse trotzdem, aber ich würde mich nicht trauen diese „Panorama-Snapshots“ auf 2 Meter Breite ausdrucken zu lassen :-(. Da fällt die Unschärfe sofort extrem negativ auf. Bei dieser  Größe (800px Breite) hier im Blog jedoch, fällt das natürlich nicht so auf. Das Experiment hat auf jeden Fall Spaß gemacht und beim nächsten Versuch bin ich schlauer, benutzte ein Stativ und lass‘ mir mehr Zeit für die Aufnahmen.

Ach ja, hier noch eine 2. Version von einem bereits auf dem Blog veröffentlichtem Bild.

EdinburghPanorama03

 

Myst® lässt mal wieder grüßen! Kennt ihr nicht? Dann „googelt“ euch schlau 😉

 

 


Feb 18 2013

Die Britische Expedition

„Anno  Tobak“ wie man so sagt…Ok, Ok…Dafür ist es zu scharf, hat ein zu feines Korn und überhaupt…

Affe_am_Baum_72dpi_SW

 

…aber der Titel dieses Beitrags bzw. der Look dieser alten Bilder „spukte“ mir während der Bearbeitung im Kopf herum. Stellt euch dazu zwei englische Colonial-Majors mit extravaganten Backenbärten, langen Wollsocken trotz  45° C im Schatten und 95% Luftfeuchtigkeit, kurzen Hosen, komischen Tropenhelmen, immer ein Reitgerte eingeklemmt unter der linken Achsel vor! Als Krönung die obligatorische „Stiff Upper Lip“ und zu alle dem ein leicht blasiert-gelangweilter Kommentar wie z.B. „Oh, Stuart schau mal, was für eine skurile, haarige Kreatur. Fabelhaft…Indeed! Sei so gut mein Bester, und mach‘ bitte ein Foto davon, für’s British Museum“

Ah, Moment, das erinnert mich wiederum an den Laurel & Hardy Film „Wir sind vom schottischen Infanterieregiment“ aus dem Jahr 1935. Herrlich, muss man gesehen haben, wie die beiden diese ganzen schottisch/britischen Armeefloskeln auf den Arm nehmen. Aus der heutigen Sicht ist der Humor natürlich antik…Hat trotzdem immer noch was faszinierendes.

Wie meine Frau immer wieder sagt: „Stan ist der einzig wahre Held“ 😆 Keine Frage, Recht hat sie!

 


Feb 13 2013

Der Kölner Dom

Diesmal gibt es keinen (mit reichlich Sarkasmus angereichten) Exkurs in die Vergangenheit…

Einfach ein Bild vom Kölner Dom. Genauer gesagt von einem Detail dieses Monument der Gotik.

KoelnerDom02

 

Man sieht den Kölner Dom und ist zunächst von der schieren Größe dieses imposanten Bauwerks beeindruckt. Später dann, wenn man sich nur ein wenig mehr Zeit nimmt, ist man mehr und mehr faszinieret von der Liebe zum Detail, welches die Künstler in dieses Bauwerk gesteckt haben. Hier seht ihr eines dieser (fast) unzähligen Details bzw. Beispiele abendländischer Bildhauerkunst, manifestiert in Stein, liebevoll restauriert und am Leben erhalten durch die Handwerker der Kölner Dombauhütte. Auch wenn man, so wie ich, in keinster Weise mit der Römisch Katholischen Kirche konform geht, muss man dem künstlerischen Aspekt dieser Sakralbauten und der Leistung deren Erbauern, Respekt zollen.


Feb 11 2013

Ein Willi auf ’nem Pferd hinter ’nem Baum

Wilhelm

 

Ich nenn‘ ihn einfach Willi…Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen ist bzw. war sein vollständiger Name. Er weihte als „Wilhelm der II., Deutscher Kaiser (von Gottes Gnaden) und König von Preußen“ am 22. Mai 1911 die „neue“ Kölner Hohenzollernbücke ein. Das machte ihm bestimmt enorm viel Spaß, da er, neben drei seiner bereits zu den Ahnen abberufenen Königs- und Kaiserkollegen, sein eigenes Standbild in heroischer Pose vorfand…“Quel Surprise“ , wie der oft von ihm herangezogene „Erbfeind aller Deutschen“ gesagt hätte. Der 1. Weltkrieg inkl. Niederlage und Reparationszahlungen war noch fern, der blutige Sieg im Jahrhundert davor über Frankreich noch nicht ganz vergessen (Von beiden Seiten, da wette ich drauf). Die quälenden Reitstunden seiner Kindheit inkl. der zahlreichen und extrem peinlichen Stürze  vom Pferd lagen schon lange hinter ihm, sein einsamer Tod im niederländischen Exil  als gesuchter Kriegsverbrecher und der für alle beteiligten Völker katastrophale 2. Weltkrieg inkl. Holocaust wurden erst ein paar Jahrzehnte später fester Bestandteil seiner Albträumen, welche erst am 4. Juni 1941 mit seinem Ableben ihr unrühmliches Ende fanden. Auf den Punkt gebracht: Dem Willi ging’s am Tag der Einweihung „kaiserlich“ gut 😆 und die Sonne schien im aus dem…Ihr wisst schon :-). Wenn da nicht die Gerüchte und lästerlichen Bemerkungen der Opposition über seine extrem „undeutsche“ Behinderung (Linksseitige Armplexus-Lähmung) und diese nörgelnden Politiker und Sozialreformer im Reichstag gewesen wären…

Für die einen war er ein unfähiger Kriegstreiber…Für die anderen hingegen, der letzte leuchtende Stern am Firmament der deutschen Aristokratie und Stammhalter einer glorreichen Dynastie.

Na ja…und für mich persönlich nur einer der viel zu zahlreichen armen Willis auf diesem Planeten und als Denkmal, im wahrsten Sinne dieser Wortkombination: „Denk‘  mal (nach)“, ein lohnendes „Modell“ aus der Vergangenheit.

Genug davon, zur Technik: Canon 450D®, Canon 17-85 EFS, Entwicklung in Lightroom®, neuer Himmel und Dramatik in Photoshop®, „Herbststimmung“ des Baumes und „Patina Extreme“ mit Hilfe von Nik’s ColourEfexPro® PlugIn. Ich finde das Motiv immer noch witzig, weil es für mich immer so aussieht, als ob der Willi jeden Moment quicklebendig aus einem Busch heraus „gehüpft“ kommt und einen heroischen Spruch aus dem Hause Hohenzollern vom Stapel lässt.

Nä, dä Willi..Dat wor ne Typ 🙄


Feb 10 2013

Jazz on Carnaby Street

Snapshots2005-2008_1561Ich muss so um die 12-13 Jahre alt gewesen sein, als ich zum ersten mal auf der Carneby Street in London meine neugierige Nase in jeden Laden gesteckt habe und mein damals noch radebrechtes Englisch an jedem ausprobiert habe, ob er/sie wollte, oder nicht ;-). 2008 gab‘ es ein Wiedersehen und ich war total enttäuscht, was aus dieser geschichtsträchtigen Strasse von einst geworden ist. Der Strassenmusiker stimmte mich versöhnlicher…Wenn es eine unabänderbare Tatsache im Leben gibt, dann die, dass sich alles ändert und nichts so bleibt wie es in unseren Erinnerungen einst war :(.

Anders gesagt: Alles ist vergänglich…Das gilt glücklicherweise auch für schlechte Zeiten! Carpe Diem und mach‘ das beste draus!

Aufgenommen 2008 mit einer Nikon Coolpix 2200®. Nachbearbeitung, vor ca. 5 Minuten (Belichtung, Ausschnitt, Schärfe, SW-Konvertierung, Kontrast, Teiltonung und manuelle Objektiv-Korrektur) in Lightroom®.

 


Feb 8 2013

New York, New York…Hinterhof, die Zweite!

Während draußen, der zeitlich begrenzte, aber denoch unglaublich spontane und darüber hinaus vollkommen unvorhersehbar individualistische „Frohsinn auf Knopfdruck“ seinen Lauf nimmt und dem närrischen Höhepunkt zu strebt, und mich langsam (zu langsam für meinen Geschmack), aber sicher die Grippe  wieder aus ihren Fängen lässt, erinnerte ich mich an diese Aufnhame bzw. dieses Projekt.

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Eigentlich nur ein Snapshot, an dem ich einige damals für mich (noch) neue Techniken ausprobiert habe. Uli Staiger, Calvin Hollywood und natürlich Pavel Kaplun standen Pate und schlugen nach dem „Schöpfungsakt“, die Hände über dem Kopf zusammen…Also, hätten sie, wenn Sie davon gewußt hätten. Na, ja mit „Übung rührt man Kleister“…Oder so. Ich war damals stolz und gefallen tut es mir immer noch. Ist halt ’ne Studie…Nicht mehr, aber auch nicht weniger 🙂


Jan 31 2013

Die traurige alte Dame

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Aufgenommen im Elefantenhaus des Kölner Zoo. Bei meinem Besuch war ich immer wieder hin- und hergerissen zwischen Faszination und Schuldgefühlen, gegenüber den eingesperrten Tieren.

Tierschützer mögen Argumente wie z.B. Artenschutz anführen und dass die Arbeit (z.B. Zuchtprogramme) der Zoos wichtiger den je ist, womit sie heutzutage leider immer mehr Recht haben, aber aus diesem Grund wurden die Zoos nicht ins Leben gerufen. In ersten Linien sollten hier lebende, fühlende und oft leidende „Exponate“ aus exotischen Ländern ausgestellt werden. Bis 1932 wurden in Zoos wie diesem sogar Menschen im Rahmen der sog. Völkerschauen dem Publikum präsentiert…Leider ist die Zeit nicht fern, wo der Erhalt einer Art nur noch in diesen, vom Zugriff gewissenloser Menschen geschützten Anlagen, möglich sein wird.

Wäre es nicht besser das Geld in den Erhalt und Schutz der Tierarten in Ihrem angestammten Lebensraum zu investieren…Ist das überhaupt noch möglich?


Jan 29 2013

Die Wüste: Drogen & Huren

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Als ich die kleine Wohnwagen Siedlung vom Hubschrauber aus sah, dachte ich mir: „Also wer es hier, in dieser Backofenmicrogrillsonnenvollblasthölle  aushällt, geschweige den sich Land kauft, einen Wohnwagen drauf stellt, das ab diesem Zeitpunkt sein Zuhause nennt und eine Familie dort gründet, muss ziemlich bekloppt,  verzweifelt oder beides zugleich sein. Ne, ne…diese verückten Aussteiger!“

Als ich den Hubschrauber Piloten (nach meiner unglaublich exakten, wertfreien und von großer weltmännischen Erfahrung strahlenden Einschätzung ;-), welche ich glücklicherweise für mich behalten hatte) fragte, ob da Familien wohnen und warum, schüttelte der nur mitleidig den Kopf und meinte trocken „Just Drugs and Whores …That’s all there is to it! No big Deal. Know, what I’m saying Kid?“ Ich lief rot an, nickte  und hielt bis zur Landung die Klappe…Besser war das 😉