Licht und Schatten

Gibt es wirklich das „Gute“ und das „Schlechte“ Licht? nach dem Motto „Fotografiere niiiiiiiiemals nach 10:00h im Sommer…Das Licht ist dann zu hart!

 Projekt 20150719 Wuppertaler SchwebebahnStimmt, das Licht ist hart. Genauer gesagt die Kontraste sind hart bis gnadenlos. Es gibt fast nur noch Schwarz und Weiss und kaum noch sanfte Abstufungen dazwischen…Aber genau richtig für Motive dieser Art!

 Wie würde ich das Bild beschreiben, wenn ich mich in den Job eines Kunstkritikers versetzen würde? Hm…Vielleicht würde das dabei heraus kommen:“Licht und Schatten verbinden sich mit den Linien und Strukturen der Stahlkonstruktion zu einer für das Auge fast untrennbaren Einheit. Aber es kommt nicht zu einer Verschmelzung zu einem nichtssagenden Brei, sondern eine gleichberechtigte Koexistenz der Elemente findet statt und zwingt den Betrachter länger vor ihm zu verweilen…Ach…Seufz…Sowas wollt ich schon immer mal schreiben…Ach, ne… Wat schön…würde Herr Lichter sagen 😉

 Nach diesem Exkurs in den Wahnsinn, zurück zum Alltag des „Normal-Hobby-Fotografen“ wie z.B. mich, der sich nicht den Luxus leisten kann, immer wieder das „Motiv der Begierde“ aufzusuchen, um es unter den verschiedensten Lichtverhältnissen nach alle Regeln der Kunst (Hm…hat Kunst Regeln?) auf den Chip zu bannen. Er kommt, sieht und macht ein (oder ein Paar) Foto(s)…Und weiter geht’s. Die Zeit (und das Alphaweibchen) bleibt nicht stehen.

 Eine verwunschene Moorlandschaft, mit kleinen Nebelschwaden und taubedecktes Schilf wird man an einem Hochsommertag (12:00h / 40°C) in Wuppertal nicht hinkriegen…Aber SW-Architekturfotografie find ich beim dem „harten“ Licht der Hammer…Quasi:“HAMMERHART“…ne wat lustig…Na ja…geht so…OK, ich lass das demnächst mit den Wortspielen und so…Ach verdammt! Ich wollte doch noch über Tuffi schreiben. Ach lest doch selber auf Wikipedia darüber 😉

 

„Es gibt kein schlechtes Licht…Punkt!„ (Zack Arias; Photograph USA)

 


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