Sep 6 2015

Licht und Schatten

Gibt es wirklich das „Gute“ und das „Schlechte“ Licht? nach dem Motto „Fotografiere niiiiiiiiemals nach 10:00h im Sommer…Das Licht ist dann zu hart!

 Projekt 20150719 Wuppertaler SchwebebahnStimmt, das Licht ist hart. Genauer gesagt die Kontraste sind hart bis gnadenlos. Es gibt fast nur noch Schwarz und Weiss und kaum noch sanfte Abstufungen dazwischen…Aber genau richtig für Motive dieser Art!

 Wie würde ich das Bild beschreiben, wenn ich mich in den Job eines Kunstkritikers versetzen würde? Hm…Vielleicht würde das dabei heraus kommen:“Licht und Schatten verbinden sich mit den Linien und Strukturen der Stahlkonstruktion zu einer für das Auge fast untrennbaren Einheit. Aber es kommt nicht zu einer Verschmelzung zu einem nichtssagenden Brei, sondern eine gleichberechtigte Koexistenz der Elemente findet statt und zwingt den Betrachter länger vor ihm zu verweilen…Ach…Seufz…Sowas wollt ich schon immer mal schreiben…Ach, ne… Wat schön…würde Herr Lichter sagen 😉

 Nach diesem Exkurs in den Wahnsinn, zurück zum Alltag des „Normal-Hobby-Fotografen“ wie z.B. mich, der sich nicht den Luxus leisten kann, immer wieder das „Motiv der Begierde“ aufzusuchen, um es unter den verschiedensten Lichtverhältnissen nach alle Regeln der Kunst (Hm…hat Kunst Regeln?) auf den Chip zu bannen. Er kommt, sieht und macht ein (oder ein Paar) Foto(s)…Und weiter geht’s. Die Zeit (und das Alphaweibchen) bleibt nicht stehen.

 Eine verwunschene Moorlandschaft, mit kleinen Nebelschwaden und taubedecktes Schilf wird man an einem Hochsommertag (12:00h / 40°C) in Wuppertal nicht hinkriegen…Aber SW-Architekturfotografie find ich beim dem „harten“ Licht der Hammer…Quasi:“HAMMERHART“…ne wat lustig…Na ja…geht so…OK, ich lass das demnächst mit den Wortspielen und so…Ach verdammt! Ich wollte doch noch über Tuffi schreiben. Ach lest doch selber auf Wikipedia darüber 😉

 

„Es gibt kein schlechtes Licht…Punkt!„ (Zack Arias; Photograph USA)

 


Aug 23 2015

Manhattanization

Zum Zeitpunkt der Aufnahme  kannte ich diesen Begriff noch nicht. Es lag’ einfach nur ein interessantes Motiv vor mir. Klick und weiter geht’s…So ist Urlaub halt. Aber wieder daheim angekommen, sah’ ich es mit anderen Augen.


ManhattanizationEs zeigt genau das, was in San Francisco und vielen anderen Großstädten der USA passiert und wird in Wikipedia als das „…rasante vertikale urbane Wachstum eines Stadtkerns…“ bezeichnet.

Ich hätte das Bild auch „Tsunami der Wolkenkratzer“ nennen können. Eine übermächtige Welle  aus Beton, Stahl und Glas scheint jeden Augenblick alle noch verbleibenden gemütlichen 3-4 stöckige Häuschen, welche meiner Meinung nach ein großen Teil des Urbanen Charmes von San Francisco ausmachen, unter sich begraben zu wollen.

I miss old San Francisco“ Unbekannter Bewohner von San Francisco (Graffiti auf Beton)


Aug 2 2015

SF Japanese Tea Garden

Mitten im San Francisco Golden Gate Park findet man den Japanese Tea Garden. Japanese Tea GardenDer existiert dort schon seit 1894 und hat einige turbulente Episoden (s. Wikipedia US) hinter sich. Für mein Alphaweibchen und mich war das der absolute Höhepunkt unseres Ausflugs. Mit dem Linien-Bus, raus aus dem Touristentrubel an der Fisherman’s Warf, rein in die Ruhe des Golden Gate Parks und zur Abrundung einen exzellenten Sencha mit japanischen Leckereien im stilvollen Tee-Haus, inkl. Blick auf einem der wunderschönen Teiche des Garten…Einfach grossartig. Wir waren Mitte März dort. Kann sein, dass sich das in den Sommermonaten etwas anders darstellt (evtl. mehr „Volk“ unterwegs), aber deshalb fährt man ja ausserhalb der Hochsaison in eine Stadt wie San Francisco.

Trotz der tollen Farben der Kirschblüten, Büsche, Brücken, Pagoden und Teiche inkl. Kois, entschied ich mich für diese „Hinterhof-Scene“ und Schwarz-Weiß. Hm…Das als Print auf Leinwand sieht bestimmt klasse aus..Na , mal sehen.

Ok, das war der seriöseste Kommentar, den ich je geschrieben hab‘ 🙂 Lieg’s am Wetter, an Schwarz-Weiß, der Mondphase…Ich hab‘ keine Ahnung, was da in mich gefahren ist 😉