Jul 27 2013

Horsepower

…oder auf deutsch: „Pferdestärke“.

Heute versuche ich meinen bisweilen etwas schrägen Humor aussen vor zu lassen, auf jeglichen Sarkasmus zu verzichten und auf keinen Fall irgendwas in Richtung „Weisheiten aus Nah und (fern)Ost“ vom geistigen Stapel zu lassen :-). Nein…Heute geht’s um harte Fakten, schnelle Autos, Hengste mit einem Testosteronspiegel jenseits jeder Skala und um vorwitzige Erdmännchen, welche der Rausch der Geschwindigkeit ebenfalls gepackt hat und diesen Kick als blinde Passagiere, ausgestreckt auf dem Frontspoiler, geniessen.

Horsepower

 

Ein einsamer Highway in Nevada … ähh … genau genommen eine „einsame“ schottische Busspur im Zentrum von Edinburgh 🙂 … die Mähne des Zossen flattert im Fahrtwind, die Reifen qualmen, die Glut der Wüste … sorry, das ist ein Teil des Wattenmeer vor Bensersiel 😉 … Egal, wo war ich…Ach, ja die untergehende Sonne taucht die Szene in eine goldene Flut von Photonen und zollt somit ihren Tribut an dieses Meisterwerk der Renntechnik. Kraft und Eleganz, mühsam am Boden gehalten von martialischen Spoilern…Bla, bla, bla…Ich lach‘ mich immer wieder über Kommentatoren oder „Off Voices“ dieser Art schlapp 🙂 Herrlich!

Zurück zu den harten Fakten:

1. Pferdestärke oder PS geht auf Herrn James Watt zurück (Jawohl, der selbe Typ in Sachen Dampfmaschinen, Elektro-Watt usw.)

2. Testosteron, Ein Sexualhormon. Hat jeder in sich (Ja, auch die Weibchen!). Verantwortlich für den frühzeitigen Ausfall von Haaren und jeglicher ethischer Grundsätze 👿 Bei Sportlern übrigens seeeeehr beliebt 😉 Nein, nicht der Haarausfall sondern der kurzfristige Kick in den  „Mega-Power-Ich-Kann-Alles-Gang“!  Mehr Trieb als Ratio 😉 usw … Ihr wisst schon…Das „Richtige für Richtige Kerle

3. Zosse oder Hauspferd. domestizierte Form des Wildpferdes…Ok, ich hab‘ geschummelt. Dat Pääd (Kölsches Wort  für Pferd) in dem Bild ist ein Wildpferd. Genauer gesagt ein Prezewalski-Pferd „Born to be wild“ so zu sagen 😉

was sonst noch? Ach ja!

4. Nochwas zum allseits bekannte Begriff „Blinder Passagier„…Unglaublich, auch hierzu findet sich was auf Wikipedia 😮 Ich liebe diese Seite.

Ein gewisser Clarence Terhune war  laut Wikipedia der allererste Blinde Passagier, welcher in einem Luftschiff (Zu dieser Zeit das modernste Transportmittel und die „hipste“ Art den Atlantik zu überqueren), für „Lau“ wie man hier in der Gegend so schön sagt, den Ozean überflogen hat. Für relativ kurze Zeit war der gute Clarence im Jahre 1928 ein Star und ist nur knapp dem Knast  entgangen…Puh, Schwein gehabt.

Nicht alle hatten so viel Glück…Für einige blinde Passagiere z.B. auf Ozean-Schiffen ging‘ es bisweilen nicht so gut aus. Viele bekamen, was man so im Internet lesen kann,  die zweifelhafte Chance, den Ozean in seiner beeindruckenden Ausdehnung und Tiefe, ganz nah und in all seinen Facetten, im Rahmen eines unfreiwilligen Tauchgangs, zu „erforschen„. Je nach Wetter und Region war das ein kurzes, aber extrem intensives Lernerlebniss… :-). Wen auch im Atlantik ein eher einsames und ödes Unterfangen. Im Pazifik hingegen war man schnell per Du mit den einheimischen Raubfischen 👿 und die Einsicht in den jeweiligen Verdauungstrakt war im wahrsten Sinne des Wortes einmalig 😉 und final. Einfach gesagt: „Man ging über die Planke oder wurde Kielgeholt“

Es geht schon wieder los…Der Sarkasmus…Böser, böser Michael 👿 Schäm dich!

Das Foto des Rennwagens (Stewart Team F1 Car) stammt übrigens aus dem National Museum of Scotland. Ich hab‘ keine Ahnung, was an dem F1-Flitzer besonderes ist, ob das Team / der Fahrer eine ganz tolle Leistung auf den Asphalt gelegt hat oder warum  zum Teufel das Teil in einem Museum in Edinburgh zu finden ist…Keinen blassen Schimmer. Egal, ich wusste hingegen sofort, als ich es dort entdeckt habe, dass ich so was für meine  Photoshop® Collagen brauchen kann und schoss ein paar Bilder für mein Archiv.

Museen sind 1A Recourcen für solche „Klamotten“! Auf jeden Fall die, wo Fotografieren erlaubt ist 😉 Das National Museum of Scotland Edinburgh ist eins davon.


Jun 24 2013

Exodus – Preview 4.1

Hier noch ein „Nachzügler“:

Pfauen

 

Ich hatte 7 Inseln geplant. Auf einer davon, sollten sich 2 Bären tummeln. Gemacht, getan …und gelöscht 🙁 Das wurd‘ irgendwie überhaupt nichts. So wie, wenn man kocht, man bekommt einfach keinen Geschmack dran und man muss mehr oder minder frustriert feststellen, dass die Zutaten einfach kein besseres Ergebnis zulassen. Es bleibt halt „Laff“, langweilig und entspricht überhaupt nicht der eigenen Vorstellung … 🙁

Also zurück an’s Zeichenbrett, in meinem Fall mein geliebtes Cintique® 24″ und den Lightroom® Katalog durchstöbert. Dabei fiel mir der Pfau aus „Spiel einfach weiter“ und ein Gusseiserner Pavillon aus einem Museum in Edinburgh in die Hände. Den Felsen, inkl. Wasserspeier konnte ich weiter verwenden.

Ein Schritt zurück ist oftmals der Schritt, in die richtige Richtung…Man darf nur nicht vergessen, danach seinen Weg  fortzusetzen!“ sagte schon…ach, weiss der Geier, wer das gesagt haben soll 😆


Mai 25 2013

Häh…?

Oder WTF, wie der Amerikaner so schön sagt 😉 Ach, ihr kennt die Abkürzung nicht? WTF, will sagen „What the fu…“ so, der Rest fällt unter die Zensur 🙁

Ich bin, mal wieder, der „Hauptakteur“. Das hat nicht etwa etwas mit einem ausgeprägten Egotrip zu tun, sondern ist aus der „Not“ heraus geboren. Ok…Ehrlich gesagt, hab‘ ich einfach keine Lust, in das Buchen von Modells, Zeit und evtl. Geld zu investieren! Ich setze ich mich da lieber selber von Zeit zu Zeit in Szene, was mir auch richtig Spaß macht.

Wisst ihr, dass ist wie Grimassen vor dem Spiegel ausprobieren…Wie…Habt ihr noch nie gemacht?…Noch nicht mal als Kind? Schade, schade…Da entgeht euch was. Mach ich schon von Kindesbeinen an und da ich immer wieder feststellen muss, dass ich nicht so richtig erwachsen werde (Nur immer älter inkl. diverser damit einhergehenden körperlichen Erscheinungen), hab‘ ich noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei 😆 Tja, und wenn ich mir die Bilder von Matthias Schwaighofer und Pavel Kaplun anschaue, bin ich da in bester Gesellschaft. Die haben’s sogar geschafft, aus ihrer Mimik und den skurrilen Bilder, welche immer eine Geschichte erzählen, ein persönlichen Markenzeichen zu machen. Ich liebe diese Art von Humor einfach…Aber genug gefaselt hier das neuste Bild:

Häh?

 

Ich falle mit meinem Lieblingsinstrument, dem Chapman Grandstick®, (mal wieder) aus dem Rahmen und mir selber entgegen…“Peace…Bruder!

Am Rande: Warum finden es japanische Teenager übrigens so wahnsinnig Cooooool, das Peace-Zeichen auf jedem Schnappschuss zum besten zu geben? Ich hab‘ keine Ahnung! Die Hippie-Kultur der 60ziger bis 70ziger hat damit bestimmt nichts tun. Die geht diesen Extrem-Manga-Freaks bestimmt ziemlich am gestylten Hinterteil vorbei…Kommt mir jedenfalls so vor. Na,mal gut, dass ich kein Problem mit Vorurteilen habe 😳 Schäm dich, Michael! 🙄

Das international bekannte Peace-Handzeichen ist übrigens vorher als Victory-Zeichen berühmt geworden. Aber Vorsicht in England: Wenn man die Hand einmal um 180° dreht, also nicht die Handinnenseite, sondern die Handrückseite zum Gegenüber zeigt, bekommt es eine komplett andere Bedeutung…Aus Victory oder Peace wird dann ein sattes „Verpiss dich!“ Nett gesagt „Get Lost!“ oder etwas rüde „Fu…Off!“ Zack, wieder hat die Zensur zugeschlagen 🙂 und wir haben alle wieder was gelernt… 😆

Zurück zum Stick®: Bis heute wurden weltweit nur ca. 5.500 Chapman Sticks® in verschiedenster Ausführung gebaut und verkauft. Also wundert euch nicht, dass ihr so ein Teil noch nie gesehen habt, geschweige den auf einer Bühne oder CD in Aktion gehört habt. Obwohl, gehört habt ihr es bestimmt schon mal bei Peter Gabriel, Kajagoogoo etc. ohne es zu wissen…Hm…Das ist alles schon fast „antikes“ Zeug. Die Älteren (Jetzt fang ich auch schon so an 😆 ) unter euch, werden sich aber bestimmt erinnern. Bei Stick Enterprises Inc. findet ihr auch aktuellere Beispiele.

Das mit der Augenbraue hochziehen kann ich übrigens nur rechts und hab‘ es von Spock gelernt….ehrlich! Ich hab‘ die Original-Serie schon als Kind geliebt und wann immer ich die Möglichkeit dazu hatte, regelrecht verschlungen! Herrlich, dieses Abtauchen in ein andere Welt! Ich liebe aber auch deren Nachfolger (Next Generation, Voyager, Deep Space 9 usw.) trotz mehrmaligen Sehen, immer noch wie beim ersten mal. Aber, das ist ein Thema für ein weiteren Blog-Eintrag…

Bis dann, in dem Sinne: „Eine Person fertig zum Beamen…Energie!“ und ab auf die Couch, Stargate Universe® wartet auf mich 😉

 


Apr 1 2013

Hexenmix®

Du bist beim Hexenexamen durchgefallen wegen schlechter Noten im Bereich Tränke und Gifte? Dir brennt selbst simpler Molchsud im Kessel an? Kein Problem…Der Hexenmix® schafft zukünftig Abhilfe: Er misst alle Zutaten, rührt, hackt und erhitzt alles mit genau der richtigen Temperatur und für den exakt bemessenen Zeitraum.
Teufelswerk
Der Hexenmix® aus dem Hause Teufelswerk® macht waaaaahnsinnig Spaß…Wie man unschwer an dem ziemlich „durchgeknallten“ Blick meiner Frau erkennen kann 😉

Oh mein Satan! Wie konnte es nur dazu kommen 👿 ????????

Mein vielgeliebtes (Ehe)Weib beobachtet, mal mehr und mal weniger skeptisch :-), was ich so in Sachen Photoshop® an meinem iMac® und Cintiq® „treibe“. Eines Tages fragte Sie mich: „Warum machst du nicht mal ein Composing mit mir?“ Meine ehrliche Antwort kam prompt: „Weil du nie wolltest…“. Nach einem relativ kurzen Geplänkel (Hab‘ ich nie gesagt…Doch hast du…Quatsch, ich fand‘ die Idee schon immer toll…bla, bla usw.) kam die typisch weibliche Antwort:“Egal, was ich damals nicht wollte, oder gesagt habe…Jetzt will ich 😮  Morgen wird  fotografiert und anchließend Photoshop® zum qualmen gebracht! Und trödle nicht rum, nächstes Wochenende will ich das fertige Composing auf meiner Website veröffentlichen 😉 Zack, Zack und ab dafür 😈 .

Prima, was soll’s den werden, frag‘ ich mein Alphaweib(chen)? Tja, Öh…na irgendwas abgedrehtes…So halt…Ach‘ lass dir einfach was einfallen!

Kaum waren diese Worte verklungen, setzten sich meine kreative grauen Zellen in Aktion: Mein Frau hat viele Talente und Leidenschaften…Kochen gehört weder zu der einen, noch zu der anderen Kategorie :lol:. Versetzt euch zurück in eure Schulzeit, genauer gesagt in einer der Chemie-Stunden, in denen ihr den Auftrag bekamt, selbst ein Experiment durchzuführen, z.B. Seife kochen. Alle Zutaten in den Topf, rühren und (bevor der Lehrer rettend eingreifen konnte) die ganze Pampe mit fasziniert verklärten Blick anbrennen lassen…“Tschuldigung Herr Lehrer, das Blubbern sah‘ sooo interessant aus, ich konnte nicht aufhören zu rühren und zuzugucken…“ 😀 .

Ein kleines Beispiel aus unseren gemeinsamen Vergangenheit: Was z.B. Rührei werden soll, wird unter Ihren Händen und faszinierten Blicken zu einem Pfannkuchen, welche die Konsistenz von Teerpappe erreichen können und jederzeit als Ersatz für Schieferplatten im Bereich der Hausverkleidung herhalten können…Ok, Ok ;-), ganz so schlimm ist es nicht…Aber Übertreibung macht anschaulich! Sagt jedenfalls meine Frau, und die muss es wissen! 😆

Alles kein (Ehe)Problem, ich koche und sie wäscht, den Rest erledigen wir gemeinsam…Alles ist gut! Dann bereicherte der  Thermomix® unser alles andere als tristes Küchenleben 😛

Und das kam so: Eine Freundin schwärmte uns eines schönen Tages von einem neuen Wunderding der Küchentechnik vor. Dem Thermomix® aus dem Hause Vorwerk®. Im Zuge ihrer Beschreibung des Teils reihte sich Superlative an Superlative und die Augen meiner Frau fingen an zu leuchten (Hatte ich schon erwähnt, das ihr Kaufen Spaß macht?) Es gab‘ kein Halten mehr und Sie schleppte mich zu einer Vorstellung des Thermomix® durch einen Profi von Vorwerk® im privaten Kreis. Es schneidet, hakt, malt, wärmt und kocht temperatur- und zeitgenau. Und darüber hinaus hat diese „Krönung der Schöpfung“ 😉 eine eingebaute Waage, einen Dämpfeinsatz, einen s.g. Varomat® Dämfaufsatz und hätte es dazu noch Arme und Beine, würd‘ ich ihm meine Autoschlüssel in die Hand drücken und es einkaufen schicken 😆

Wenn man der Verkäuferin so zuhörte und zusah‘ (Man konnte auch selber Hand anlegen) hätte man den Eindruck bekommen können, das Ding macht alles selbst, alles gelingt und das altmodische Kochen am Herd ist längst passe und überflüssig…“Selbst berühmte Fernseh‘ Köche greifen darauf zurück“ :-o. „Reality Distorsion Field“ in voller Aktion :roll:.

Meine Frau kaufte, kochte und siegte! Hey, ich war wirklich von den Socken…Echt Lecker und wirklich „Küchenstümper“ sicher, so lange man sich haargenau an die speziell dafür geschrieben Rezepte hält, die es (Welch Wunder) auch bei Vorwerk® zu kaufen gibt (Ja, meine Frau kauft wirklich gerne 😉 ).

Also, kein Wunder, dass die Bildidee relativ schnell Formen annahm. Klar, der Hexenmix® von Teufelswerk® inkl. adäquater Einstellmöglichkeiten und höllisch guten Features war geboren. Na ja, und wo kochen Hexen? Natürlich auf dem Friedhof. Tierische Zuschauer sind bei mir Pflicht 😉 und es muss natürlich richtig was los sein in dem Topf.

Teufelswerk(Ausschnitt)

Diverse zum Thema passende Knopfbeschreibungen und Symbole, ein Kardiograph, Blut- und Dreck komplettieren die Maschine. Als Krönung dann noch dieser Gesichtsausdruck meiner Frau…Das hat Spaß gemacht!


Mrz 3 2013

Pleiten, Pech und Panos…

Der Titel ist pure Übertreibung, aber mir gefiel das Wortspiel :oops:. Ich war (und bin) nicht Pleite und hatte extrem wenig Pech (eigentlich gar kein Pech) an dem Tag der Aufnahmen. Das Körnchen Wahrheit im Titel ist: Ich habe Material für gestichte Panoramen aufgenommen und war etwas hektisch… 🙄

EdingburghPanorama01

 

Wie schon in einer älteren Post geschrieben habe, hatte ich blöderweise kein Stativ dabei. Aus der Hand ging‘ es auf den ersten Blick (auf das Display) ganz gut, erst später zu Hause am 24″ Monitor und 100% Anzeige bemerkte ich leichte Bewegungsunschärfe durch zu hektische Schwenks…Arrrgggh. Ärgerlich, trotzdem hat Photoshop® die jeweils 10-12 Aufnahmen zusammen „genäht“ bekommen und die Aktion war nicht ganz umsonst 😆

EdingburghPanorama04

Na ja, ich mag‘ die Ergebnisse trotzdem, aber ich würde mich nicht trauen diese „Panorama-Snapshots“ auf 2 Meter Breite ausdrucken zu lassen :-(. Da fällt die Unschärfe sofort extrem negativ auf. Bei dieser  Größe (800px Breite) hier im Blog jedoch, fällt das natürlich nicht so auf. Das Experiment hat auf jeden Fall Spaß gemacht und beim nächsten Versuch bin ich schlauer, benutzte ein Stativ und lass‘ mir mehr Zeit für die Aufnahmen.

Ach ja, hier noch eine 2. Version von einem bereits auf dem Blog veröffentlichtem Bild.

EdinburghPanorama03

 

Myst® lässt mal wieder grüßen! Kennt ihr nicht? Dann „googelt“ euch schlau 😉